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Auf die Ohren: Die Stille

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Neulich berichtete ich, dass meine Gedichte Ich will es bunter und mutter sprache in der 1. Ausgabe der Braunschweiger Literaturzeitschrift Die Stille abgedruckt wurden.
Ab heute kann man sich  diese und weitere Texte der 1. Ausgabe auf der Homepage der Zeitschrift von den Autoren (also auch von mir) vorlesen lassen. Eine feine Idee- wer mag mal lauschen? Meine beiden gibt`s auch gleich hier- weitere tolle auf der Stille-Seite.

 

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Werkstattberichte

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Ein Romanmanuskript in der Schublade, das noch einen Verlag sucht und schon wieder zurück zum historischen und biographischen Roman. Noch nicht klar, wie das Thema anzupacken ist.

Ein Materialmonster.
Ein Monster von Hauptfigur, mit einer verwirrenden Biographie.
Kein Schriftsteller diesmal im eigentlichen Sinn. Aber er wäre gern einer gewesen.

Viele Knotenpunkte der deutschen Geschichte werden berührt.
Es wird also um Deutschland gehen, ja. Aber auf welche Weise? 
Da ist Jemand modern, liberal, sogar zeitweise ein Revoluzzer, der sich für seine Haltung ins Gefängnis stecken lassen muss. Und dann wird er königstreu, bereist die Welt und sieht überall nur Germanen? -Heute nicht mehr vorstellbar, aber damals nicht unüblich.

Da ist ein knorriger Westfale in Bayern, in Griechenland, auf Gran Canaria und in Afrika. Da ist ein Gegenüber, das in der Literatur, im Film und in der öffentlichen Wahrnehmung so ausgelutscht und klischee-behaftet ist, dass man es fast nicht mehr benutzen kann..obwohl: es gibt diese fabelhafte Klaus Mann-Novelle, die als Vorbild dienen könnte. 

Man bräuchte Personal, bräuchte Quellen, die zum Teil kaum recherchierbar sind, sogar der Öffentlichkeit gar nicht zugänglich mitunter. Was tun? Das Ganze mit Fantasie auffüllen? -Wahrscheinlich.
Auf die Faktenlage pfeifen und die Literatur einfach entlang der großartigen Idee frei flattern lassen? -Wenn man kann!
Die Ironie könnte helfen. Einmal üppig ironisch über das Ganze drüber? Sozusagen augenzwinkernd erzählen? -Schwierig, aber eine Möglichkeit!

Und dann jedes Mal die gleichen Fragen:
Wie komponieren?
Chronologisch? -Am einfachsten, ja. Für den Leser leichter, ja. 
Zeitsprünge? – Ja, aber logisch und nachvollziehbar. Schwierig also.

Wieder Reisen, wieder viele Orte, viele reale Quellen:
Nicht in das Strickmuster meines Romans um Oscar Wilde und Knut Hamsun verfallen.
Etwas Anderes machen! -Nicht ZWEI Hauptfiguren, auch wenn die Eine, Potentielle so einlädt! Nur die EINE Hauptfigur!

Und dann schrieb diese Hauptfigur selbst derartig gute Prosa, dass man am liebsten alles so stehen lassen würde, aber es soll ja MEIN Roman sein und kein Lesebuch aus Seinen Werken. Das Ganze nachbilden, im Ton, im Klang? -Einen Versuch wert.

Das Ganze braucht einen Erzähler. -Oder mehrere?
Es wird kein Ich-Erzähler, das ist schon klar.
Es wird kein klar Benennbarer, das auch.
Auktorial also.

Aber man braucht Dialog! –Aber wie sprach Er? Und wie die Anderen?
Und: kann man/soll man Dialekt abbilden und wie?- Schwierig!

Generell: ein Projekt, das mich an meine Grenzen bringen wird.
So klar zunächst eine Struktur, eine Idee da vor mir stand- so stark verschwimmt das Ganze gerade im Detail. Was ist nützlich, was nicht?
Ist all das nur für mich als angefixten Autor spannend und interessant, aber für den Leser irrelevant? –Kann gut sein!

Ich habe da eine Riesenmaschine in Gang gesetzt, die ich nun kontrollieren muss.
Wir werden sehen…

 

 

 

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All over Heimat – Presse aus Herne

Die Pressemappe wächst…
Am 12.04. berichtet die WAZ Herne über unser Projekt und den Beitrag von Volker W. Degener. Fein, dass viele Autoren aus den unterschiedlichsten Regionen so fleißig mithelfen, das Buch zu verbreiten.

Den Originalartikel gibt es HIER.

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All over Heimat -in: Dortmund

Die Tour geht weiter: gestern gastierten wir mit der bisher größten Truppe in der Stadt- und Landesbibliothek in Dortmund. All over Heimat stand auf dem Programm: in all seiner Vielseitigkeit (im doppelten Wortsinn).

In der sehr angenehmen Atmosphäre des Studio B gab es viel Lyrik und Prosa aus der Anthologie, die soeben in die 2. Auflage gegangen ist. Besonders reizvoll ist es für uns Herausgeber, jedes Mal mit neuen, anderen Gästen aufzutreten, die wir zum Teil auch das erste Mal persönlich treffen.

Es lasen diesmal: Eva v.d Dunk, Marlies Blauth, Nguyen Dung, Sigrid Drübbisch, Horst Hensel, Conny Franken, Hellmuth Opitz, Claudia Hummelsheim, H.-U. Heuser, Derya Soytut, Volker Degener, Ghiath Hobbi und Patricia Malcher. Mit dabei außerdem Josef Krug und Norbert Schlinkert.

Ein sehr schöner Abend mit sehr erfreulichem Interesse und Wohlwollen unserem Projekt gegenüber.
all over heimat 2019Die nächsten Termine:
Schwerte, Rohrmeisterei, LiteraturSommerHellweg, 23.06.
Bochum, Blue Square, 05. Juli 2019, 18:00
Hamm, Bildungswerk Multi Kulti, 26.09., 18.00 Uhr
Essen, Literatürk Festival im Grend, 20.11.

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all over Heimat: Mosaik, Salzburg

alloverdincer

Foto: Dincer Gücyeter

Gleich zweimal widmet sich die mosaik – Zeitschrift für Literatur und Kultur aus Salzburg an diesem Wochenende Autoren aus #alloverheimat.

Zunächst erschien Jürgen Flenkers ungeheuer dichte Prosa „Inseln“ als FreiTEXT,
dann Bianca Boers wundervolles Gedicht „vaste grond“ im Original und meiner deutschen Übersetzung als FreiVERS.
Danke, Salzburg! Danke, Mosaik! Noch viel mehr großartige Texte dieser Art gibt`s natürlich in unserer 448 Seiten starken Anthologie.

 

 

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Werk des Monats: All over Heimat

 

Ganz neue Neuigkeiten! Die Zeitschrift Kunst+kultur im Verdi kürt unsere Anthologie All over Heimat zum Werk des Monats und bringt einen sehr guten und ausführlichen Artikel zu diesem „verrückten Unternehmen.

all over heimat 2019

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HIER geht es zum Original-Artikel

 

 

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All over Heimat -Lesung in Dortmund-

alloverludas

Foto: Sylwia Ludas

Nächsten Mittwoch, 10.04. um 19.30 Uhr:
„Rudel“-Lesung mit #alloverheimat, mit mehr als 10 beteiligten AutorInnen, meinen Mit-Herausgebern Trelenberg & Kade und mir. Eine Art Familientreffen in der Stadt-und Landesbibliothek Dortmund. So kommet und lauschet! Es wird sicher fein.

Stadt- und Landesbibliothek Dortmund
Studio B, 19.30 Uhr, Eintritt 3€

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