Schlagwort-Archive: Gedichte

out now: Engels/Kade/Trelenberg die 4.

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Große Freude! Bei der neuesten Publikation des LiteraturRaumDortmundRuhr
darf ich wieder als Mit-Herausgeber fungieren. Jetzt frisch draußen:

DIE ZECHE ZAHLEN
(Hrsg. Engels,Kade,Trelenberg)
Verlag Dortmunder Buch
11,95 Euro ISBN 978-3-945238-35-6

Ein Lexikon aller unmöglichen Sicherheitsvorschriften, Werkzeuge, Arbeitsunfälle und Lebenslagen oder: Kleines ABC für Bergleute und solche, die es nie werden wollten.
Von A wie Abbauhammer bis Z wie Zollverein.

Lohnt sich! Zahlreiche Lesungen daraus werden folgen.
Und ein Verlag für das nächste Projekt ist auch schon gefunden.
Es geht einiges, mit so einer tollen Truppe!

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LD50- Literatur Festival, Leeds

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Am morgigen Montag beginnt in Leeds LD50- das riesengroße Festival zur Feier des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft von Leeds und Dortmund.
Bis zum Samstag stehen zahlreiche Veranstaltungen mit Dutzenden von Teilnehmern aus beiden Städten auf dem Programm. Unter Federführung von Peter Spafford, Lyriker, Musiker und Theatermann, entstanden in den vergangenen Monaten zahlreiche spannende Projekte.
Ich durfte als Mitglied des LiteraturRaumDortmundRuhr am spannenden Austausch: write across borders teilnehmen, der Autoren aus Leeds mit jeweils einem deutschen Partner und Übersetzern zusammenbrachte. Zum Thema Nachbarschaft entstanden in den Teams Gedichte und Prosa in engem und anregenden Austausch.

Alle Ergebnisse sind bereits jetzt auf der eigenen Homepage von LD50 nachzulesen, auch das Programm und interessante Infos finden sich dort. Außerdem wird alles im Internetradio präsentiert. Der Sendeplan findet sich ebenfalls auf besagter Seite.

Write across borders ist in zwei Teilen am Mittwoch und Donnerstag zu hören.
Einen kleinen Happen davon, mein im Team mit Barney Bardsley entstandenes Gedicht Landschaftsbild, möchte ich hier schon einmal zum Anhören präsentieren.

 

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Leeds/Dortmund 50- ein Schreibprojekt

Okapi-Gmbh-Marktforschung-Feldarbeit-Bleistift

Die Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und Leeds feiert ihren 50sten Geburtstag. Das Projekt LD50 hat aus diesem Anlass u.a Schreib-Partnerschaften von Dichtern beider Städte angeregt und vermittelt. 10 Schreiber aus Deutschland und 10 aus England haben sich in den letzten Monaten literarisch mit dem Thema „Nachbarschaft“ auseinander gesetzt. Präsentiert wird das Ganze im Oktober bei einem großen Festival in Leeds sowie auf einer eigenen Website.

Ich bin sehr stolz, ebenfalls dabei zu sein. Gemeinsam mit meiner Partnerin Barney Bardsley durfte ich jeweils ein Gedicht und eine Kurzprosa verfassen, bei deren Entstehungsprozess wir uns eng aneinander angelehnt und intensiv diskutiert haben. Eine großartige Erfahrung!

Auf der LD50-Website gibt es bereits die ersten Texte aller Teilnehmer.
Dorthin geht es HIER. Als Beispiel einmal mein Gedicht:

Landschaftsbild
Erst nur eine hand voll häuser, ins grün gewürfelt.
dann wenige wege, bögen schlagend um
halststarriger bauern grund. eine spitze kirche:
zur besänftigung der landschaft aufgepflanzt;

aber bald schon paffte die stadt, steckte sich
einen schlot an, den nun, längst erloschen,
stahl und waschbeton überragen.
die visagen der stadt: verzagt und grau;

den meisten nachbarn allzu ähnlich: ein flachbau,
postmodern neben sakralem. einige vernarbte fassaden
neben fensterfronten mit blindem blick; dann
fachwerkreminiszenzen und homöopathisch: grün.

an masten verblasste parteiplakate, vorbei
wogen bahnen und wagen. fremdgewächse suchen
die sonne im kreisverkehr und alle bewohner
gehen gebeugt, bezeugt von tiefen wolken.

 

Und hier in der Übersetzung von Dr. Kara McKechnie von der School of Performance and Cultural Industries der University of Leeds

 

IMAGE OF THE LANDSCAPE
At first just a handful of houses, dotted about in the green
then a few paths, forming loops around
stubborn farmers‘ land. A pointy church:
planted to calm down the landscape;

but soon the city started smoking, lit itself
a chimney, long since extinguished, which is now
overshadowed by steel and exposed concrete.
the faces of the city: disheartened and grey.

Most of the neighbours are all too similar: a flat building,
post modern next to something sacred. a few scarred facades
next to window fronts casting a blind eye; then
reminiscence of half timber and homeopathic: green.

Election posters grown pale on masts, past them
undulate trains and trucks. Unfamiliar plants search for
sun on the roundabout and all the residents
walk with bent backs, witnessed by deep clouds.

 
MATTHIAS ENGELS
TRANSLATOR: KARA McKECHNIE

 

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Auf die Ohren: Die Stille

Okapi-Gmbh-Marktforschung-Feldarbeit-Bleistift
Neulich berichtete ich, dass meine Gedichte Ich will es bunter und mutter sprache in der 1. Ausgabe der Braunschweiger Literaturzeitschrift Die Stille abgedruckt wurden.
Ab heute kann man sich  diese und weitere Texte der 1. Ausgabe auf der Homepage der Zeitschrift von den Autoren (also auch von mir) vorlesen lassen. Eine feine Idee- wer mag mal lauschen? Meine beiden gibt`s auch gleich hier- weitere tolle auf der Stille-Seite.

 

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mosaik- Zeitschrift #29

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In der brandneuen Ausgabe der mosaik- Zeitschrift für Literatur & Kultur- aus Salzburg findet sich eines der Gedichte des großartigen Peter Spafford aus Leeds: People with kids aus seinem Band Quick. In der mosaik-Rubrik Babel ist es im Original und in meiner Übersetzung abgedruckt. – Sehr schön! Ich schätze Peters Lyrik und ihn als Person sehr. Eine schöne Zusammenarbeit.

 

 

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Versnetze 12

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Auch in der brandneuen 12. Ausgabe der Versnetze, herausgegeben von Axel Kutsch, findet sich eines meiner Gedichte: Fliegen im weitesten Sinn.
Mit Texten in Nr. 10 und 11 bin ich dort nun im dritten Jahr in Folge neben vielen vielen großartigen LyrikerInnen und Lyrikern vertreten.
Der Band und die ganze Reihe sei erneut allen Lesern empfohlen- die Versnetze bieten wirklich einen umfassenden Überblick über die aktuelle deutsche Poesie-Landschaft.

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Die Stille 1

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Da ist sie- die 1. Ausgabe der neuen Literaturzeitschrift Die Stille aus Braunschweig.
Ein sehr ambitioniertes Projekt mit einem hoch engagierten Team. Das Resultat mit dem Titel: Die Stille wird kommen lässt auf weitere schöne Ausgaben hoffen.

Neben sehr schönen Beiträgen von u.a. Katja Schraml, Marlies Blauth, Patricia Falkenburg etc. finden sich auch meine Gedichte: Ich will es bunter und MutterSprache.
Freu mich dabei zu sein!

 

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