Literaturzeitschrift Johnny- Leerstellen-

Belegpost.
Die neue, diesmal buchdicke Ausgabe der Literaturzeitschrift Johnny aus dem Hause der Goethe-Universität in Frankfurt am Main enthält meine „Kleine Scheißegal-Geschichte“ und mein Gedicht „Über das Stammeln hinaus“. Dabei sind außerdem höchst interessante Texte von vielen lieben KollegInnen, darunter Sigune Schnabel, Harald Kappel, Isabelle Reiff oder Marlies Blauth.

Fein! -Wie sagt man? Dankeschön!

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Poem 2/21

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11. Januar 2021 · 3:57 pm

Poem 1/21

Es ist ja nicht „nur nett mal ein schönes Gedichtchen schreiben“- ein geschätzter Kollege sagte gerade, wir könnten eigentlich damit aufhören, da es sowieso allzu bald keine Lesungen mehr gäbe und das Interesse der Leute eh gerade wo anders liegt…Eine andere Kollegin mahnte, jetzt sei es noch schlimmer als sonst, ständig seine Sachen für umsonst abzugeben…wo doch fast sämtliche Einnahmequellen wegfallen. Der Trugschluss, dass Jemand wegen eines schönen Postings ein Buch kauft, ist schon lange als solcher bekannt. Aber was tun? Aufhören? Auswege suchen? Augen auf bei der Berufswahl! Mit den intakten Socken unter der warmen Heizung soll man nicht klagen… ein erstes 2021- Gedicht.

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6. Januar 2021 · 1:33 pm

Rückblick: „und seitab liegt die Stadt“

Im gesamten Herbst 2020 fanden im Rahmen des Projektes „und seitab liegt die Stadt“ 6 literarische Veranstaltungen in Steinfurt statt. Durchgeführt vom Förderverein der Stadtbücherei Steinfurt und gefördert vom Literarischen Colloquium Berlin konnten Thorsten Trelenberg und ich Lesungen, Workshops und Vorträge zum Thema der Reihe „Herkunft“ realisieren- erst in Präsenz, dann im digitalen Raum.

Dieses Video von der Online- Abschlussveranstaltung zeigt Ausschnitte und Resultate der Lesung mit Lütfiye Güzel, dem Video-Porträt J. Monika Walthers, den Workshops mit Michael Schumacher und uns Projektleitern. Eine feine Initiative zur Förderung der Literatur im ländlichen Raum. Es war uns eine Freude und Ehre, dort mitzuwirken.

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out now: Eunuchen im Harem

Jahreswechsel-Veröffentlichung:
Eunuchen im Harem-der wunderschöne Band versammelt 8 meiner essayistischen Texte. Es geht um Bücher, Chaos, Kitsch und Kunst, wie der Untertitel sagt. Aber außerdem geht`s um Conni, Ernst Jünger, Zahnärzte, den Roman der Zukunft und um GELD!

Umfang: 76 Seiten
Genre: Kolumnen
Preis: 10 EUR

​Meine dritte Veröffentlichung im Brot&Kunst-Verlag ist als sparte3-Titel an den Grenzen von Fakt und Fiktion angesiedelt. Inhalt:

  • Der Roman der Zukunft
  • Hauptweg und Nebenwege
  • Ordnung vs Chaos: Gedanken zur Kunst
  • Gedanken zum Schreiben & Leben von Büchern
  • Für wen und warum: Gedanken zum Schreiben II
  • Schweigen sieht anders aus
  • Deconstructing Conni: Pinkeln ans Podest einer deutschen Institution
  • Der Waldläufer

Wer Interesse hat: Der querformatige Band mit Cover von Steffen Dürre ist beim Verlag oder per PN bei mir bestellbar. 10€ plus Versand.

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„und seitab liegt die Stadt“ Teil 5: J. Monika Walther

Premiere! Um 10.00 Uhr wird als 5. und vorletzter Teil unserer Veranstaltungsreihe „und seitab liegt die Stadt“ unser Video-Porträt der Autorin J. Monika Walther freigeschaltet. Es ersetzt die Präsenz-Lesung im Rahmen des Projekts des Fördervereins der Stadtbücherei Steinfurt, gefördert vom Literarischen Colloquium Berlin. Thema der Reihe ist: Herkunft. J. Monika Walthers umfangreiches Werk kreist diesen Begriff in vielfältiger Weise ein und setzt sich mit ihm auseinander. Also: Kaffee oder Tee aufsetzen, Streichhölzer für die Adventskerze bereithalten und den Rechner hochfahren. Viel Vergnügen!

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„und seitab liegt die Stadt“ III mit Michael Schumacher

Am Freitag fand mit Michael Schumachers Poetry Slam-Workshop der 3. Teil unserer literarischen Reihe „und seitab liegt die Stadt“ im digitalen Raum statt. Die TeilnehmerInnen und der Workshopleiter hatten auf Zoom 3 Stunden lang sichtlich Spaß!

Dank der Förderung durch das Literarische Colloquium Berlin konnten TeilnehmerInnen über die Grenzen Steinfurts hinaus kostenlos einen unterhaltsamen und kreativen Einblick in die Kunstform erlangen.
Der genaue Ablauf des Workshops war wie folgt:

                Ab 10.00 Uhr

  • Einführung in die literaturgeschichtliche Entwicklung von Poetry Slam anhand von Textbeispielen und der Vorstellung einiger Vorläufer und Literaturbewegungen (DaDa, Kurt Schwitters, Beat (Ferlinghetti, Ginsberg, Burroughs), Spoken Word-Bewegung, social beat-Movement, Marc Kelly Smith als Urvater des Poetry Slams (Chicago 1985), erste deutsche Literaturmeisterschaft „Dichter in den Ring“, Köln 1993, erster Poetry Slam in Berlin 1994, erste deutschsprachige Poetry Slam-Meisterschaft 1997), Thomas Kling („Der Performer als Sprachinstallateur ist Konzeptkünstler“), Slam-Regularien, Vorstellung der Arbeitsblätter
  • Schreibaufgabe 1: Einen Gegenstand auswählen, der Bezug zu mir hat, und diesen Gegenstand und dessen Beziehung zu mir beschreiben – Texte in der Gruppe vorstellen, Feedback geben – Querverbindungen zum Thema Herkunft/meine eigene Herkunft herstellen.
  • Schreibaufgabe 2: Vorgabe von drei Wörtern (Haus, Weg, gehen) und darüber einen Text in beliebigem Genre schreiben – die Texte im Plenum für alle vorstellen, gemeinsam darüber reflektieren.
  • Plenumsdiskussion ab 12.00 Uhr: Was heißt für mich „Herkunft“? Was heißt für mich „Heimat“? Fühle ich mich dort, wo ich gerade lebe, heimisch? Was heißt es für mich, wenn ich die Erinnerungen an meine Herkunft bewahre, sie pflege, sie weitergebe an meine Kinder/Partner:in, Freund:innen etc.? Dabei kam zutage, dass nur eine der Teilnehmerinnen heute in dem Ort wohnt, in dem sie geboren wurde. Fremdheit, Entfremdung, Zughörigkeit, integriert sein, sich integrieren wollen oder nicht, Kindheitserinnerungen, das Gedächtnis/Vermächtnis meiner Familie (be)wahren oder mich davon entfernen waren weitere Themen.
  • Feedback-Runde 12.45 – 13.00 Uhr

Morgen beginnt mit Thorsten Trelenbergs und meinem digitalen Schreibworkshop mit 10 TeilnehmerInnen der 4. Teil der Reihe, der den ganzen November über laufen und sicher interessante Ergebnisse liefern wird.

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Videolesung: Wir alle strahlen

Als Ersatz für die aus bekannten Gründen ausgefallenen Lesungen bei den Literaturtagen des Schriftstellerverbandes gibt es in den kommenden Tagen einige sehr schöne Lesungen als Clips auf dem Youtube-Kanal des LiteraturRaumDortmundRuhr. Ich mache mal den Anfang mit einigen Gedichten aus meinem neuesten Band: Wir alle strahlen.

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„und seitab liegt die Stadt II“ mit Lütfiye Güzel

Foto: Rainer Nix

„schön ist schön, weil es gegenüber von nicht-schön wohnt.“
Am Freitag war es definitiv schön mit Lütfiye Güzel, die unsere letzte reguläre Veranstaltung der Reihe „und seitab liegt die Stadt“ mit uns bestritt.

Lütfiye Güzel gilt als eine der aufregendsten Lyrikerinnen unserer Zeit.
Geboren und aufgewachsen in Duisburg, mittlerweile aber auch in Berlin beheimatet, wird sie gern als „lyrische one-woman-show“ bezeichnet, die ihre Texte komplett selbst verlegt, vertreibt und vermarktet. In scheinbar einfacher Sprache fasst sie Gedanken und Gefühle äußert verknappt in Worte- wobei ihr Bezeichnungen wie Lyrik oder Kurzprosa völlig egal sind.

Natürlich sprachen wir nach einem Leseblock in einem interessanten Interview auch zum Thema der Reihe „Herkunft“ mit ihr. Praktisch jeder biographische Text über Lütfiye greift die gleichen Elemente auf: den Stahlarbeiter-Vater, die analphabetische Mutter und die vorsichtig umständlich gestellten Fragen, ob türkisch/türkischstämmig/türkisch-kurdisch oder oder…

Dass dies keine Kategorien sind, die für die Autorin relevant sind, die Antwort „Schreibende“ vielleicht die beste ist und überhaupt Schubladen im Werk Lütfiye Güzels keinen Platz haben, wurde wunderbar deutlich.

Lütfiyes authentisches Auftreten und ihre zum Nachdenken anregenden Sätze, die sie scheinbar kunstlos platziert, haben große Freude gemacht.

Und HIER bereits die Presse dazu.

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