out now: Brief an D.

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So, jetzt ist`s amtlich:
Brief an D.
Cover & Illustrationen: Wienke Treblin
Nachwort: Anke Glasmacher
28 Seiten, 5€
jetzt erschienen bei Rodneys Underground Press

erhältlich direkt beim Verlag oder
Vorbestellungen signierter Exemplare an mich
(zzgl. Versand)

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Recherchebeifang

bücherzeile

Ein kleiner Beifang aus den Recherchen zu meinem aktuellen Romanmanuskript.
Diese heute noch ziemlich gültigen Zeilen über den Buchmarkt und den Buchhandel schrieb mein Protagonist wohlgemerkt im Jahre 1863.

„Wie gut haben wir es doch in Deutschland! Oft habe ich mich gefragt: wer bezahlt denn unsere allwöchentliche Flut neuer Bücher? Alle lesen kann sie ja doch Keiner mehr. Und dennoch, – die meisten Gedichte abgerechnet, an welche die jungen Lorbeerwütigen ihr Geld hängen, um das hübsche Bändchen den liebenswürdigen Tanten zu verehren, – diese Goldschnittmännchen abgerechnet, trägt doch jedes deutsche Buch seinem Verfasser noch ein paar Dukaten ein, der Verleger lässt es außerdem auf seine Kosten drucken und macht seine Geschäfte damit.“

 

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Kleiner Gruß und Termine

gedichtfürchte

In naher Zukunft kann man gucken, wie es aussieht, wenn ich laut aus Büchern vorlese:

12.11.19: 50 Jahre VS, Stadt -u. Landesbibliothek Dortmund 19.00 Uhr
15.11.19: 50 Jahre VS, Karl-Rahner-Akademie, Köln 18.15 Uhr
20.11.19 Literatürk Festival, Essen 19.30 Uhr
24.11.19 Premiere „Karussell“, Katholisches Stadthaus, Wuppertal, 16.00 Uhr
01.12. Weihnachtsmatinèe mit dem Literaturraum, Stadt- und Landesbibliothek Dortmund 11.00 Uhr.

Könnt ja mal rumkommen. Ik freu mir!

 

 

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out now: Engels/Kade/Trelenberg die 4.

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Große Freude! Bei der neuesten Publikation des LiteraturRaumDortmundRuhr
darf ich wieder als Mit-Herausgeber fungieren. Jetzt frisch draußen:

DIE ZECHE ZAHLEN
(Hrsg. Engels,Kade,Trelenberg)
Verlag Dortmunder Buch
11,95 Euro ISBN 978-3-945238-35-6

Ein Lexikon aller unmöglichen Sicherheitsvorschriften, Werkzeuge, Arbeitsunfälle und Lebenslagen oder: Kleines ABC für Bergleute und solche, die es nie werden wollten.
Von A wie Abbauhammer bis Z wie Zollverein.

Lohnt sich! Zahlreiche Lesungen daraus werden folgen.
Und ein Verlag für das nächste Projekt ist auch schon gefunden.
Es geht einiges, mit so einer tollen Truppe!

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Aus der Werkstatt

1954_anSchreibmaschine

„Ja, macht denn das Spaß- Romane schreiben?“
So wurde ich neulich gefragt und antwortete spontan, aus einer plötzlichen völligen Überzeugung heraus: „Nein, macht es nicht. Es ist eine Qual!“
Verwunderung.
„Man sitzt vor diesem Riesenberg, von dem man weiß, dass man ihn wenn, dann höchstens unzufriedenstellend bewältigt. Man merkt bei jedem Satz auf das peinlichste genau, dass man NICHT schreiben kann. Ständig muss man Entscheidungen treffen, bei denen nichts endgültig für oder gegen die Eine oder die Andere Lösung spricht. Und wenn das Ding dann fertig ist und eventuell veröffentlicht und man liest noch einmal darin, denkt man: Das ist schlecht und das hier auch und das hier muss ganz anders… . Eine Qual! “

„Ja, aber…warum macht man das dann?“
„Ich weiß auch nicht. Es hat viel von Masochimus. Man stößt auf diesen phänomenalen Stoff und denkt sich: Das muss doch Einer machen!
Und wenn man es nicht selbst tut,…also macht man es selbst und plant und konstruiert und baut um, um schon im Vorfeld so gut wie möglich präpariert zu sein. Und die Recherchen sind spannend und immer mehr findet sich und man denkt, man müsse es NUR noch aufschreiben. Und dann ….siehe oben.
Natürlich freut man sich, wenn eine Szene gut gelingt. Aber andere gelingen eben weniger oder gar nicht und wer sagt, dass die gelungene Szene nicht noch viel besser hätte gelingen können.“

Ende des Gesprächs.

Wenn ihr euch also fragt, warum es hier etwas ruhiger geworden ist- ich habe Riesenspaß! Mit meinem Protagonisten, der einen viel besseren Stil schrieb als ich.
Mit seinen Reisen nach Münster, Amerika, Kreta und die Kanaren. Mit Fontane, Paul Heyse und diversen Monarchen. Ein phänomenaler Stoff….und wenn es sonst keiner macht…..

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Wilde & Hamsun in Frankfurt

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Dieses Jahr bin ich nicht persönlich auf der Buchmesse. Aber im Norwegen-Forum entdeckt eine liebe Kollegin immerhin dies hier. Knut & Oscar sind also statt meiner da- gute Vertretung!

 

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LD50- Literatur Festival, Leeds

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Am morgigen Montag beginnt in Leeds LD50- das riesengroße Festival zur Feier des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft von Leeds und Dortmund.
Bis zum Samstag stehen zahlreiche Veranstaltungen mit Dutzenden von Teilnehmern aus beiden Städten auf dem Programm. Unter Federführung von Peter Spafford, Lyriker, Musiker und Theatermann, entstanden in den vergangenen Monaten zahlreiche spannende Projekte.
Ich durfte als Mitglied des LiteraturRaumDortmundRuhr am spannenden Austausch: write across borders teilnehmen, der Autoren aus Leeds mit jeweils einem deutschen Partner und Übersetzern zusammenbrachte. Zum Thema Nachbarschaft entstanden in den Teams Gedichte und Prosa in engem und anregenden Austausch.

Alle Ergebnisse sind bereits jetzt auf der eigenen Homepage von LD50 nachzulesen, auch das Programm und interessante Infos finden sich dort. Außerdem wird alles im Internetradio präsentiert. Der Sendeplan findet sich ebenfalls auf besagter Seite.

Write across borders ist in zwei Teilen am Mittwoch und Donnerstag zu hören.
Einen kleinen Happen davon, mein im Team mit Barney Bardsley entstandenes Gedicht Landschaftsbild, möchte ich hier schon einmal zum Anhören präsentieren.

 

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