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Aus der Werkstatt

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21. Juli 2021 · 9:43 am

Sunday poem #222

…aus der Werkstatt….

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Presse: Neustart Kultur in: Steinfurt

Und dann war da noch Presse zu unserer Neustart Kultur- Reihe: Als 1. Teil gibt es ab Freitag, 20.00 Uhr auf dem Youtube Kanal des Literaturraum gut 90 Minuten feinste Lyrik. Gemeinsam mit der FBS Steinfurt durfte ich Dakini Böhmer, Jürgen Flenker, Jürgen Brôcan und Lütfiye Güzel zu Kurzlesungen begrüßen- und ich selbst geb` auch noch meinen mittelscharfen Senf dazu. Link folgt!

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Neustart Kultur in Steinfurt: Lyrik

Dakini Böhmer/Köln
Jürgen Brôcan/Dortmund
Jürgen Flenker/Münster

Erster Drehtag in unserem kleinen FBS- Filmstudio. Im Rahmen des Programms Neustart Kultur durften wir heute die Lyriker Dakini Böhmer, Jürgen Brôcan und Jürgen Flenker zu Kurzlesungen begrüßen. Am Montag folgt noch die wunderbare Lütfiye Güzel- dann wird alles auf dem Youtube Kanal des LiteraturRaumDortmundRuhr präsentiert.
Und: zwei weitere spannende Veranstaltungen folgen noch im vom Deutschen Literaturfonds geförderten Projekt.
Stay tuned!

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Versnetze_14

Auch im 5. Jahr in Folge findet sich eines meiner Gedichte in den Versnetzen von Axel Kutsch, dem jährlich erscheinenden Überblick über die deutschsprachige Gegenwartslyrik. Feine Reihe, großartige KollegInnen, immer wieder eine Ehre!

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Zum Welttag des Buches

Dieser kleine Text über Bücher und das Lesen passt heute natürlich prima!
Er erschien im vergangenen Jahr in der zweisprachigen Anthologie -Über die blaue Steppe-, die ich mit den Kollegen Kade und Trelenberg herausgeben durfte.

Es liegt gar nicht eigentlich im Sichtbaren-

der Reihe der Rücken, dem Band blauen, grauen, beigen Leinens und Leders, den Schildchen, Schriften, Ornamenten. Vielmehr liegt es in den knapp zehn Zentimetern Luft hinter dem tiefsten Band, dem handbreiten Streifen ungenutzten Raums, ewig leer, vergessen, unbeachtet.
Nach vorn verschließen die Rücken die Seiten zum Zimmer hin, aber dort sind die Schnitte offen zum Dunkel, zur Stille.
Hinter den Büchern, auf den knapp 10 Zentimetern Luft bis zur Rückwand des Regals steht die Zeit, stehen die Jahrzehnte, Jahrhunderte still und Raum ist eine irrelevante Größe. Eng aneinandergedrängt dämmen die Seiten ihren Inhalt gegen die Gegenwart ab. Dort, hinter Puschkin, Hamsun, Oscar Wilde, Gontscharow, Jane Austen und Maupassant gelten andere Gesetzmäßigkeiten. Dort füttern unbemerkt und unermüdlich Oblomow und Dorian Gray  Poes Raben mit Diamanten, schwärmt der Bel Ami der jungen Miss Bennett vom illuminierten Paris vor, was diese nur ironisch belächelt. August Weltumsegler flucht wie ein Rohrspatz und die vielen Helden und Damen der Shakespeareschen Dramen in den vier geduckten Bänden nebenan tauschen unablässig Liebesschwüre und Drohungen aus.

Sicher belächeln sie alle überlegen die Geschehnisse auf der weltzugewandten Seite  ihrer Rücken. Hier bei ihnen, im kleinen dunklen Raum, in der staubverschneiten Landschaft  aus einst hier verstecktem und nun vergessenem Krimskrams, in der Düsternis unter dem niedrigen Himmel des nächst höheren Bretts, steht die Zeit.      

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Auftakt: und seitab liegt die Stadt, Steinfurt 2021

Wie schon im vergangenen Jahr sind wir stolz & glücklich, erneut zu den Geförderten des Literarischen Colloquiums Berlin zu gehören, die ein weiteres Mal Literaturevents im ländlichen Raum durchführen dürfen.
„Und seitab liegt die Stadt“ heißt die Reihe und 5 feine Veranstaltungen stehen auf dem Programm, das ich mit Kollege Thorsten Trelenberg für den Förderverein der Stadtbücherei Steinfurt konzipieren durfte. Thema ist diesmal: Landschaft.

Morgen geht es los- wie im vergangenen Jahr- erstmal virtuell. Ab 19.30 Uhr eröffnen wir beide mit einem Ritt durch die Literaturlandschaften vergangener Epochen und der Gegenwart, spielen lustige Spiele und kauen den Landschaftsbegriff (nicht nur literarisch) kräftig durch.

Premiere: Morgen, Freitag den 23.04.2021, 19.30 Uhr auf dem Youtube-Kanal des LiteraturRaumDortmundRuhr.
Wir sehen uns!

Bei den Dreharbeiten, Foto: J.P. Zimmermann

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Ausschreibung: DIE SENTIMENTALE EICHE –No.II- 

Ausschreibung: DIE SENTIMENTALE EICHE –No.II- 

„Die sentimentale Eiche“ ist ein neues literarisches Blatt aus Westfalen.
Die sentimentale Eiche | Facebook 

Für unsere 2. Ausgabe, die im Herbst erscheinen wird, suchen wir interessante Texte von Autorinnen & Autoren, die einen Bezug zur Region Westfalen haben. Ob sie dort geboren und/oder aufgewachsen sind, dort leben oder gelebt haben, Wurzeln dort besitzen…egal. 

Interessant sind: Gedichte, kurze Prosatexte, Essays, Mischformen, Briefe, Tagebuch-Einträge, Reiseberichte etc.. Sie sollten nicht viel länger sein als eine Normseite und nach Möglichkeit unveröffentlicht oder rechtetechnisch unkompliziert. Ein inhaltlicher Bezug zur Region ist nicht erforderlich, aber auch nicht hinderlich. Bitte nicht mehr als 5 Gedichte oder 3 längere Texte einsenden. Sollte eine aktuelle Veröffentlichung vorliegen, sind wir ebenfalls an Informationen interessiert, da auch Rezensionen ein Bestandteil der „Eiche“ sind. 
Jeder abgedruckte Beitrag wird illustriert, die Rechte bleiben bei den Autoren und es gibt –bisher- leider nur ein Belegexemplar, denn die „Eiche“ erscheint limitiert auf je 100, handnummerierte Exemplare im Retro-Zeitungsdesign.

Einsendungen bitte nur als Word-Dateien in einer Standard-Schrift und Formatierung. Texte als Anhang. In der Mail bitte kurz den persönlichen Bezug zur Region erläutern. Im Betreff am besten nur: „Einsendung Nachname“. Mails werden entgegengenommen unter: westlit@web.deWir bitten um Geduld, denn der Platz in der Zeitung ist knapp, die Auswahl deshalb streng.
Ach ja: Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Poem 21/3/21

Zum Welttag der Poesie- hier noch ein brandneues Gedicht.
Gehabt Euch wohl!

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Hölderlin in Dresden

In der neuen, 99. Ausgabe der Literaturzeitschrift Ostragehege aus Dresden bespricht Patrick Wilden u.a. die von Thomas Kade, Thorsten Trelenberg und mir herausgegebene Anthologie HÖLDERLINKS. Sehr ausführlich und lobend würdigt er die Bandbreite und Vielfalt der vertretenen Themen und Autoren und geht auch auf meine längere Erzählung Ein Narr, ein König ein, die aus zahlreichen Quellen wie etwa den Original-Krankenakten Hölderlins gespeist ist.

Eine sehr schöne, kenntnisreiche Besprechung. Das freut, wenn die eigene Arbeit und die der vielen Freunde und Kollegen, die beteiligt waren, auf so tolle Weise gewürdigt wird. Vielen Dank nach Dresden!

Matthias Engels | Thomas Kade | Thorsten Trelenberg (Hg.)
Hölderlinks
Türme, Wolkenkratzer, Wohngebäude
Hölderlin in 73 lyrischen, dokumentarischen, prosaischen Stücken
zum Zusammensetzen
145 Seiten
ISBN 978-3-89733-509-7
Die Herausgeber verlinken Hölderlin mit AutorInnen und Orten, der Gesellschaft und Wirtschaft von heute, beleuchten viele Facetten seines Lebens und Werkes: Zeitung- und Verlagswesen, medizinische Versorgung, Fern-Reisen, Psychiatrie, Apotheken, Nahrungsmittel, Veröffentlichungsmöglichkeiten. Und natürlich Hölderlins Werke, ihre Wirkung z.B. in Kriegszeiten, Schimpfwörter.Es gibt Nach-/Umdichtungen einzelner Gedichte, Weiterschreibungen und Bearbeitungen, Erlebnisse und Erfahrungen bei der Lektüre vom „Hyperion“; Essays über die revolutionären Vorzeichen und Zeiten heute und vor 250 Jahren; Dialoge zwischen den Studenten Hegel und Hölderlin; Auszüge aus den Briefwechseln von Schelling, Hegel und Sinclair; Presseerzeugnisse aus dieser Zeit; Beschreibung der ersten gesammelten Werke Hölderlins, und noch viele weitere Links, die von Hölderlins Leben direkt zu unseren führen. Zum Beispiel in 73 ganz kurzen Texten, in denen Hölderlin durch Dortmund wandert und Menschen begegnet, die er verstehen lernen muss. Und ein Außerirdischer besucht Hölderlin im Turm.

Mit einem Geleitwort von Rüdiger Görner.

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