Schlagwort-Archive: Poesie

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freiVERS beim Mosaik

Neues Bild

„die besten gedichte sind immer jene
die man sofort wieder vergessen kann“

 

Fast vergessen, aber nicht weniger freudig:
mein Gedicht: Durch die Wand war am vergangenen Sonntag freiVERS der Mosaik- Zeitschrift für Literatur & Kultur aus Salzburg und ist HIER abrufbar.
Feine Zeitschrift!
Feine Reihe!
Feine Sache!

 

 

 

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Poetry in motion

animorgen.gif

landschaft mit großem h

aus: Landschaft mit großem H
Brot & Kunst Verlag, 2016
104 Seiten, 13 Illustrationen von Dominik Beer
10 Euro, exklusiv beim Verlag

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Gedicht 25/4/17

Selbstporträt mit Verwandten

meine eltern sagen immer
ich ähnele dem herbst und der eibe
meine eltern sagen immer
ich käme nach dem wild und treibholz

ich schlüge nach
der windabgewandten seite
nach schutz und nach stolz
sagen sie

meine eltern sagen
ich gliche der hitze aufs haar
in meinen zügen fänden sich
böschung und brandung
wieder

meine eltern sagen immer
in meinem schwanken
habe sich die linie der zedern
fortgesetzt

meine eltern sagen immer
mein schweigen erinnere sie
an welkes laub

das sagen meine eltern immer
dabei ähnele ich nur
dem unbekannten
wie ein ei dem anderen

 

 

 

 

 

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Rezension „Landschaft mit großem H“ auf: dasgedichtblog.de

landschaft mit großem h

Heute erschien auf: dasgedichtblog.de Hellmuth Opitz` Rezension meiner „Heimatgedichte“ im Bändchen „Landschaft mit großem H“. Ich freue mich sehr!
Der Rezensent meint:

„Wenn einen schon keine ausgeprägte Mundart heimatlich bettet, muss man die Augen scharf stellen, um Aussagen über das innere und äußere Zuhause machen zu können. Das gelingt Matthias Engels in seinem kleinen quadratischen Gedichtbändchen »Landschaft mit großem h« sehr überzeugend. Da geht es nicht um geografische Verortung, sondern um präzise Vermessung der inneren Koordinaten, zum Beispiel an einem x-beliebigen Morgen. Die ersten drei Strophen des Gedicht »Morgen, tarnfarben« beschwören den Wunsch des Verschwindens im Niemandsland zwischen drinnen und draußen, zwischen Innenwelt und Außenwelt: »heute keine milch und im kasten / nur schwarze post und möglichkeiten / sich abzusetzen wären gegeben gewesen // der park sagte tarnfarben morgen / ungarnte dich mit tau doch / du wurdest heimgekehrt // und nun das giftige blinken der feststation / und weitere anrufe in anwesenheit / obwohl du dich an unsichtbarkeit versuchst«.
Aber so gern das lyrische Ich auch abtauchen möchte, die Außenwelt hat sich in Form elektronischer Medien längst eingeschlichen und wartet auf Beachtung und Reaktion. Heimat wird hier nur im Mangel deutlich, im Vermissen eines Rückzugsortes, an dem man sich ohne Verpflichtungen und Verbindlichkeiten eine Tarnkappe aufsetzen und so unsichtbar werden kann. Schön, wie Matthias Engels hier der Schwarz-Weiß-Optik der Zivilisation in der ersten Strophe die Tarnfarben der Natur in der zweiten Strophe dialektisch entgegensetzt. Wenn man in einem Landstrich zuhause ist, der sich dem Betrachter nicht mit Sehenswürdigkeiten an den Hals wirft, wie zeichnet man dann ein aussagekräftiges poetisches Profil? Matthias Engels gelingt es im »heimatgedicht« mit einem scheinbaren Paradoxon: der Präzision des Ungefähren: »an den rändern franste das plane / aus ins krause, ins dickicht, / ins drohen der diaspora«. Auch so poetisch kann man Provinz auf den Punkt bringen.“

strich2

Noch mehr interessante Titel zum Thema bespricht Hellmuth Opitz im Originalartikel: http://www.dasgedichtblog.de/heimatleuchten/2017/04/03/

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Zum Welttag der Poesie

welttag

 

 

 

 

 

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21. März 2017 · 9:13 am

-In diesem Fluten- Gedicht

BeFunky_FLUTEN.jpg

 

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