Schlagwort-Archive: Poesie

Bleibt (schreibt) zu Hause IV

morgengebet

 

#stayathome
#bleitschreibtzuhause

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über das stammeln hinaus

überdasstammeln

bleibt (schreibt) zu hause III

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Bleibt (schreibt) zu Hause II

sillylovepoem

 

 

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Bleibt(schreibt) zu Hause

undmenschen

 

 

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Brief an D.

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Ende 2019 ist es erschienen und ich hab noch gar nicht richtig viel davon gezeigt. Das soll nun nachgeholt werden.
Mein Brief an D. (wie Deutschland) ist mein bisher sicher politischster Text und er kommt daher als 28seitiges Langgedicht in Briefform.

Einen echten Mehrwert, auf den ich sehr stolz bin, stellen die Illustrationen der großartigen Wienke Treblin dar und schließlich darf ich auch der nicht minder geschätzten Anke Glasmacher danken, die den Text in einem feinen Nachwort irgendwo zwischen Heine, Ginsberg und anderswo verortet.

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Das Chapbook von 28 Seiten ist erhältlich bei mir (5€ zzgl. Porto)
oder direkt bei Rodneys Underground Press aus Dortmund.

 

 

 

 

 

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LD50- Literatur Festival, Leeds

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Am morgigen Montag beginnt in Leeds LD50- das riesengroße Festival zur Feier des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft von Leeds und Dortmund.
Bis zum Samstag stehen zahlreiche Veranstaltungen mit Dutzenden von Teilnehmern aus beiden Städten auf dem Programm. Unter Federführung von Peter Spafford, Lyriker, Musiker und Theatermann, entstanden in den vergangenen Monaten zahlreiche spannende Projekte.
Ich durfte als Mitglied des LiteraturRaumDortmundRuhr am spannenden Austausch: write across borders teilnehmen, der Autoren aus Leeds mit jeweils einem deutschen Partner und Übersetzern zusammenbrachte. Zum Thema Nachbarschaft entstanden in den Teams Gedichte und Prosa in engem und anregenden Austausch.

Alle Ergebnisse sind bereits jetzt auf der eigenen Homepage von LD50 nachzulesen, auch das Programm und interessante Infos finden sich dort. Außerdem wird alles im Internetradio präsentiert. Der Sendeplan findet sich ebenfalls auf besagter Seite.

Write across borders ist in zwei Teilen am Mittwoch und Donnerstag zu hören.
Einen kleinen Happen davon, mein im Team mit Barney Bardsley entstandenes Gedicht Landschaftsbild, möchte ich hier schon einmal zum Anhören präsentieren.

 

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Leeds/Dortmund 50- ein Schreibprojekt

Okapi-Gmbh-Marktforschung-Feldarbeit-Bleistift

Die Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und Leeds feiert ihren 50sten Geburtstag. Das Projekt LD50 hat aus diesem Anlass u.a Schreib-Partnerschaften von Dichtern beider Städte angeregt und vermittelt. 10 Schreiber aus Deutschland und 10 aus England haben sich in den letzten Monaten literarisch mit dem Thema „Nachbarschaft“ auseinander gesetzt. Präsentiert wird das Ganze im Oktober bei einem großen Festival in Leeds sowie auf einer eigenen Website.

Ich bin sehr stolz, ebenfalls dabei zu sein. Gemeinsam mit meiner Partnerin Barney Bardsley durfte ich jeweils ein Gedicht und eine Kurzprosa verfassen, bei deren Entstehungsprozess wir uns eng aneinander angelehnt und intensiv diskutiert haben. Eine großartige Erfahrung!

Auf der LD50-Website gibt es bereits die ersten Texte aller Teilnehmer.
Dorthin geht es HIER. Als Beispiel einmal mein Gedicht:

Landschaftsbild
Erst nur eine hand voll häuser, ins grün gewürfelt.
dann wenige wege, bögen schlagend um
halststarriger bauern grund. eine spitze kirche:
zur besänftigung der landschaft aufgepflanzt;

aber bald schon paffte die stadt, steckte sich
einen schlot an, den nun, längst erloschen,
stahl und waschbeton überragen.
die visagen der stadt: verzagt und grau;

den meisten nachbarn allzu ähnlich: ein flachbau,
postmodern neben sakralem. einige vernarbte fassaden
neben fensterfronten mit blindem blick; dann
fachwerkreminiszenzen und homöopathisch: grün.

an masten verblasste parteiplakate, vorbei
wogen bahnen und wagen. fremdgewächse suchen
die sonne im kreisverkehr und alle bewohner
gehen gebeugt, bezeugt von tiefen wolken.

 

Und hier in der Übersetzung von Dr. Kara McKechnie von der School of Performance and Cultural Industries der University of Leeds

 

IMAGE OF THE LANDSCAPE
At first just a handful of houses, dotted about in the green
then a few paths, forming loops around
stubborn farmers‘ land. A pointy church:
planted to calm down the landscape;

but soon the city started smoking, lit itself
a chimney, long since extinguished, which is now
overshadowed by steel and exposed concrete.
the faces of the city: disheartened and grey.

Most of the neighbours are all too similar: a flat building,
post modern next to something sacred. a few scarred facades
next to window fronts casting a blind eye; then
reminiscence of half timber and homeopathic: green.

Election posters grown pale on masts, past them
undulate trains and trucks. Unfamiliar plants search for
sun on the roundabout and all the residents
walk with bent backs, witnessed by deep clouds.

 
MATTHIAS ENGELS
TRANSLATOR: KARA McKECHNIE

 

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