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„hier!“ -das Festival 2017

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Große Ereignisse werden ihre Schatten voraus… . Stolz darauf, auch selbst dabei sein zu dürfen (siehe unten), darf ich hier einmal einige ganz frische Informationen vom literaturland westfalen weitergeben:

Das Netzwerkprojekt richtet im Spätsommer 2017 ein westfalenweites Literaturfestival unter dem Titel hier! festival. regional. international. aus. Vom 26. August bis zum 30. September 2017 wird eine Vielzahl an Literatur- und Kulturveranstaltern sowie sonstigen literarischen Akteuren Westfalens mit zahlreichen Sonderveranstaltungen die Großregion Westfalen als vielfältige und qualitativ hochwertige Literaturlandschaft präsentieren.

Einige wichtige Programmpunkte stehen auch bereits fest. So wird der Festivalauftakt am 26. August in Kooperation mit den diesjährigen Droste-Tagen mit einem ganztägigen Literaturtag mit mehreren Bühnen auf Burg Hülshoff begangen werden. Vom 1. bis 3. September wird es über ganz Westfalen verteilt ein „Wochenende der Verlage“ geben.

Unter anderem werden folgende regionale, überregionale und internationale Autorinnen und Autoren, Schauspieler und Moderatoren beim Festival hier! auftreten:

Zsuzsa Bánk, Ruth Johanna Benrath, Katinka Buddenkotte, Sandra Da Vina, Jens Dirksen, Wiglaf Droste, Matthias Engels, Sebastian Fitzek, Frank Goosen, Dora Heldt, Sabrina Janesch, Ignacy Karpowicz, Lamya Kaddor, Peter Lohmeyer, Marie-Luise Marjan, Inge Meyer-Dietrich, Sarah Meyer-Dietrich, Zepp Oberpichler, Selim Özdogan, Gisa Pauly, SAID, Denis Scheck, Raoul Schrott, Herbert Somplatzki, Burkhard Spinnen, Sascha Thamm, Thorsten Trelenberg, Oliver Uschmann, Najem Wali, Daniel Wolf, Klaus-Peter Wolf, Feridun Zaimoglu…

Weitere Infos HIER

 

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Literarische Landvermessung in: Bielefeld

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Jetzt ist es amtlich:
Anlässlich des diesjährigen Jahrestreffens des Schriftstellerverbands NRW in Bielefeld werden Thorsten Trelenberg und ich mit unserem heimatabend einer der Programmpunkte sein.
Wir freuen uns sehr über die Einladung!

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Zur Aufführung kommt unsere literarische Landvermessung Weiterlesen

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Sommer/Pausen/Rück-/&/Ausblick

affepurSo, noch zwei Tage- dann geht es ab in den Urlaub. Naturgemäß werde ich das Bloggen, Posten und ähnliches dann erst einmal ruhen lassen…Danach bin ich wieder zu allen Schandtaten bereit, die sich in irgendeiner Weise um die Literatur und Bücher drehen.

Einige Veranstaltungen und Anlässe dieser Art habe ich ja in der ersten Jahreshälfte hier verkünden dürfen. Ich bringe noch einmal in Erinnerung: Ich bin nicht nur les-, sondern auch buchbar!


cover passagenIm Herbst erscheint mein neuer Roman:
Die heiklen Passagen der wundersamen Herren Wilde & Hamsuneine Reise ins 19. und frühe 20. Jahrhundert, entlang der Biographien zweier Portalfiguren der literarischen Moderne: Oscar Wilde und Knut Hamsun, die mehr gemeinsam hatten, als man landläufig meint. Der Roman erscheint in einer gebundenen Ausgabe mit ca. 350 Seiten bei stories & friends. Sprechen Sie mich gerne an. Das Honorar für eine 60 oder 90 Minuten lange Lesung ist Verhandlungssache.

Seit nunmehr 10 Jahren leite ich die Lesekreise der FBS Steinfurt mit stets gut besuchten Kursen in 3 Orten. Wir lesen und besprechen Gegenwartsliteratur und Anderes, befassen uns mit Autor und Werk. Dies kann ich auch für Sie tun! In Steinfurt feierten wir just unser Jubiläum mit dem „Feierabend“
artikel feierabend
Thorsten Trelenberg, hervorragender Lyriker und Vortragskünstler aus Schwerte und ich bieten als „größte Dichter Westfalens“ (zusammen knapp 4 Meter!) zwei verschiedene Veranstaltungen an:

Ein literarisches Menü vom Gruß aus der Küche bis zum Absacker, inklusive launiger Anekdoten…Wir gestalten einen geschmackvollen literarischen Eintopf- gerne nach ihren Vorgaben.

-Einen Heimatabend mit unseren westfälischen und niederrheinischen Heimatgedichten fernab von Löns & Landlust. Zum aktuellen Thema 200 Jahre Westfalen sicher nicht uninteressant. Für ein Butterbrot und ein Pils kommen wir gern und gutgelaunt in Bildungseinrichtungen, Schulen, Büchereien etc….

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Auch mein Vortrag: Staubige Mitbewohner oder: eine Art Paradies, in dem ich Texte der Weltliteratur zu Bibliotheken, Büchersammlungen und Lust wie Frust des Lesens darbiete, stieß unlängst im Rahmen der Festwoche der Stadtbücherei Steinfurt auf großes Interesse. Gerne halte ich ihn auch an anderen geeigneten Orten.
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Weiterhin kann ich auch „Duette“ mit dem Berliner Autoren David Wonschewski anbieten, der mit seinen beiden Romanen Schwarzer Frost und Geteiltes Leid, sowie mit seinem Erzählungsband Geliebter Schmerz derzeit landesweit für Furore sorgt. Der aus Nottuln stammende Wahl-Berliner tritt immer gern in seiner Heimatregion (aber auch überall sonst) auf. David Wonschewskis ausdrucksstarke und besondere Vortragsweise ist ein Erlebnis.

Für alle Veranstaltungen stehen uns und mir begleitende Musiker verschiedener Stile gern zur Seite.

Generell gilt: Fragen kostet nichts! Über Honorare kann man reden.
Wir Schriftsteller fahren gerne Bahn und Bus, freuen uns aber über einen Beitrag zur Reisekasse.
Wir machen kostenlos selbst Marketing und schleifen, wenn es Not tut, auch die Oma mit, damit es nicht so leer aussieht.
Wir sind stets bereit, Sonderwünschen nachzukommen, soweit sie dem guten Geschmack und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung entsprechen.

Bei Interesse an einer der genannten Veranstaltungen schreiben sie einfach eine Mail an westlit@web.de, kontaktieren mich hier oder unter dingfest-literatur auf Facebook.

Aber erst einmal: einen schönen Sommer und erholsame Ferien!

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Gedicht, das ich fürchte

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hart an der grenze -Heimatgedicht #7-

 hand_klecksedie kopfweiden von klein auf gekappt
wiesen dennoch in alle richtungen
wir kinder bezahlten mit kieseln vom ufer
daran herrschte nie mangel
unser fußballfeld fiel zum wasser hin ab
an schlechten tagen stand der fluss an der
strafraumgrenze viele unserer unhaltbaren
fuhren von hier aus zur see

der schulhof roch nach kartoffeln
von der fabrik her am stadtrand wenn der wind
günstig stand fiel es nicht schwer zu sagen
sie machten pürree oder puffer man nannte
uns außerorts deshalb nur pippers und knoll
wir fütterten die kühe mit salzlakritz
lachten uns schlapp wenn sie
schaukelnden euters zur tränke trabten

meine großmutter heilte wunden
mit kraut & rüben auf schwarzem brot
dick wie die sohlen unter ihren gummistiefeln
mein großvater schluckte den hering kopfüber
tunkte vor dem kirchgang den finger ins pinneken
bekreuzigte sich schloss den hosenstall und
verschwand bis tief in die rindfleischsuppe
zum frühschoppen im goldenen schwan

meine großmutter sagte mit müh und not
guten tag zu den nachbarn und blieb stumm
sobald mein großvater anwesend war
nur zu silvester baten sie kurz zum sekt
die gute stube schließlich nicht
wie bei hempels und das letzte mal geöffnet
bis ostern doch schon mittags am ersten
ersten grüßte man sich bereits wieder wortlos

mein vater war ein hottentott
von der anderen seite der von uns berg
genannten verwerfung wo er auch stand
war er wenn man die augen zukniff
vorübergehend höchste erhebung
käsköppe sagte mein großvater speichelnd
entriss schmatzend dem karnickel die keule
und verschwand bald mit ss-erwin zum skat

meine mutter nannten die nebel beim namen
die körperlos über den flutwiesen standen
und versprachen das wasser sei herrlich und künftig
zöge sie und nicht mehr alles andere vorbei und
das treibgutsein läge spürbar in ihrem blut
in ihrem nachthemd war sie den wolken ähnlich
die sich senkten als lauschten sie dem tuscheln
der tanten hinter vorgehaltener hand

auch beim tausendsten mal blickt die kuh auf den fluss
trinkt träge daraus und erkennt sich nicht
merkwürdig schief sind die bilder darin und
schräg stehen die stämme der pappeln
man weiß: jährlich steigt der ertrinkenden zahl
denn die strömung ist tückisch im trüben
und der strich unter all das fällt immer zu kurz
und parallel aus zur sich duckenden landschaft

 

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– Gerüchteweise- Heimatgedicht

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– wassergewandt- neues Gedicht

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