Gedicht 25/4/17

Selbstporträt mit Verwandten

meine eltern sagen immer
ich ähnele dem herbst und der eibe
meine eltern sagen immer
ich käme nach dem wild und treibholz

ich schlüge nach
der windabgewandten seite
nach schutz und nach stolz
sagen sie

meine eltern sagen
ich gliche der hitze aufs haar
in meinen zügen fänden sich
böschung und brandung
wieder

meine eltern sagen immer
in meinem schwanken
habe sich die linie der zedern
fortgesetzt

meine eltern sagen immer
mein schweigen erinnere sie
an welkes laub

das sagen meine eltern immer
dabei ähnele ich nur
dem unbekannten
wie ein ei dem anderen

 

 

 

 

 

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„hier!“ -das Festival 2017

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Große Ereignisse werden ihre Schatten voraus… . Stolz darauf, auch selbst dabei sein zu dürfen (siehe unten), darf ich hier einmal einige ganz frische Informationen vom literaturland westfalen weitergeben:

Das Netzwerkprojekt richtet im Spätsommer 2017 ein westfalenweites Literaturfestival unter dem Titel hier! festival. regional. international. aus. Vom 26. August bis zum 30. September 2017 wird eine Vielzahl an Literatur- und Kulturveranstaltern sowie sonstigen literarischen Akteuren Westfalens mit zahlreichen Sonderveranstaltungen die Großregion Westfalen als vielfältige und qualitativ hochwertige Literaturlandschaft präsentieren.

Einige wichtige Programmpunkte stehen auch bereits fest. So wird der Festivalauftakt am 26. August in Kooperation mit den diesjährigen Droste-Tagen mit einem ganztägigen Literaturtag mit mehreren Bühnen auf Burg Hülshoff begangen werden. Vom 1. bis 3. September wird es über ganz Westfalen verteilt ein „Wochenende der Verlage“ geben.

Unter anderem werden folgende regionale, überregionale und internationale Autorinnen und Autoren, Schauspieler und Moderatoren beim Festival hier! auftreten:

Zsuzsa Bánk, Ruth Johanna Benrath, Katinka Buddenkotte, Sandra Da Vina, Jens Dirksen, Wiglaf Droste, Matthias Engels, Sebastian Fitzek, Frank Goosen, Dora Heldt, Sabrina Janesch, Ignacy Karpowicz, Lamya Kaddor, Peter Lohmeyer, Marie-Luise Marjan, Inge Meyer-Dietrich, Sarah Meyer-Dietrich, Zepp Oberpichler, Selim Özdogan, Gisa Pauly, SAID, Denis Scheck, Raoul Schrott, Herbert Somplatzki, Burkhard Spinnen, Sascha Thamm, Thorsten Trelenberg, Oliver Uschmann, Najem Wali, Daniel Wolf, Klaus-Peter Wolf, Feridun Zaimoglu…

Weitere Infos HIER

 

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Lieblingsplätze & Herzensorte

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Seit einiger Zeit basteln nun meine Mitherausgeber Thorsten Trelenberg, Thomas Kade und ich an unserer Anthologie: Lieblingsplätze & Herzensorte, für die uns sage und schreibe 30 Autorinnen in kleinen Texten und Gedichten IHREN ganz persönlichen Lieblingsort in der Region Westfalen verraten haben. Oben sieht man: wir sind ein gutes Stück literarisch herumgekommen.

Bekannte Autoren stehen neben Erstveröffentlichten, jung neben alt, Münsterländer neben Ruhris und Ostwestfalen. Gedicht neben Geschichte neben sagenhafter Anekdote.
Viele Autoren haben außerdem charmante selbstgeschossene Fotos beigesteuert.

Wir stecken derzeit in den letzten Resten des Lektorats, haben einen Verlag und einen Plan! Der nächste Schritt wird das professionelle Layout sein. Wir freuen uns darauf und auf den dann unmittelbar bevorstehenden Druck des Ganzen.

Ich halte auf dem Laufenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Rezension „Landschaft mit großem H“ auf: dasgedichtblog.de

landschaft mit großem h

Heute erschien auf: dasgedichtblog.de Hellmuth Opitz` Rezension meiner „Heimatgedichte“ im Bändchen „Landschaft mit großem H“. Ich freue mich sehr!
Der Rezensent meint:

„Wenn einen schon keine ausgeprägte Mundart heimatlich bettet, muss man die Augen scharf stellen, um Aussagen über das innere und äußere Zuhause machen zu können. Das gelingt Matthias Engels in seinem kleinen quadratischen Gedichtbändchen »Landschaft mit großem h« sehr überzeugend. Da geht es nicht um geografische Verortung, sondern um präzise Vermessung der inneren Koordinaten, zum Beispiel an einem x-beliebigen Morgen. Die ersten drei Strophen des Gedicht »Morgen, tarnfarben« beschwören den Wunsch des Verschwindens im Niemandsland zwischen drinnen und draußen, zwischen Innenwelt und Außenwelt: »heute keine milch und im kasten / nur schwarze post und möglichkeiten / sich abzusetzen wären gegeben gewesen // der park sagte tarnfarben morgen / ungarnte dich mit tau doch / du wurdest heimgekehrt // und nun das giftige blinken der feststation / und weitere anrufe in anwesenheit / obwohl du dich an unsichtbarkeit versuchst«.
Aber so gern das lyrische Ich auch abtauchen möchte, die Außenwelt hat sich in Form elektronischer Medien längst eingeschlichen und wartet auf Beachtung und Reaktion. Heimat wird hier nur im Mangel deutlich, im Vermissen eines Rückzugsortes, an dem man sich ohne Verpflichtungen und Verbindlichkeiten eine Tarnkappe aufsetzen und so unsichtbar werden kann. Schön, wie Matthias Engels hier der Schwarz-Weiß-Optik der Zivilisation in der ersten Strophe die Tarnfarben der Natur in der zweiten Strophe dialektisch entgegensetzt. Wenn man in einem Landstrich zuhause ist, der sich dem Betrachter nicht mit Sehenswürdigkeiten an den Hals wirft, wie zeichnet man dann ein aussagekräftiges poetisches Profil? Matthias Engels gelingt es im »heimatgedicht« mit einem scheinbaren Paradoxon: der Präzision des Ungefähren: »an den rändern franste das plane / aus ins krause, ins dickicht, / ins drohen der diaspora«. Auch so poetisch kann man Provinz auf den Punkt bringen.“

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Noch mehr interessante Titel zum Thema bespricht Hellmuth Opitz im Originalartikel: http://www.dasgedichtblog.de/heimatleuchten/2017/04/03/

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Out now: Warum ich lese

 

Im Mai vergangenen Jahres veröffentlichte Sandro Abbate auf seinem Novolero-Blog den Artikel Warum ich lese. Die Resonanz anderer Literatur-Blogger war groß; viele lieferten ihre persönliche Version des Leser-Werdens. Schnell war die Idee geboren, ein Buch daraus zu machen.

Nun ist dieser Plan wunderbare Wirklichkeit: „Warum ich lese“ ist jetzt als Gemeinschaftswerk 40 deutschsprachiger Buchblogger im noch jungen homunculus Verlag aus Erlangen erschienen, einem Verlag, der durch seine bibliophile Arbeit bereits von sich Reden gemacht hat.

Ich freue mich sehr, dass auch ich mit meinem dingfest-Blog dabei sein darf. Ein echtes Schmankerl für Leseratten und Bücherwürmer!

Außerdem mit dabei:
1001buecher.wordpress.combibliothekarium.debooknerds.debuchrevier.com,
buchstabenmagie.blogspot.debuecher-kater-tee.dechristianweis.orgdasdebuet.comdasgrauesofa.com,
filmtheaterlesesaal.blogspot.defraeuleinjulia.de,
kaffeehaussitzer.dekapri-zioes.dekulturgeschwaetz.wordpress.com,
laubet.delectureoflife.wordpress.comlesemanie.blogspot.de,
lesenmachtgluecklich.wordpress.comlesenslust.wordpress.comliteratourismus.net,
literaturgedanken.blogspot.comliteraturleuchtet.wordpress.comlohntdaslesen.de,
lustauflesen.demokita.denotizhefte.wordpress.comnovelero.de,
palomapixel.blogspot.depeter-liest.depinkfisch.netpoesierausch.com,
schiefgelesen.netsoundsandbooks.comwasmitbuechern.de und
zeichenundzeiten.com.

 

 

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Zum Welttag der Poesie

welttag

 

 

 

 

 

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21. März 2017 · 9:13 am

Heimatabend in: Arnsberg

heimatabendlogoAm 31.03. ist es wieder Zeit für eine „eine etwas andere literarische Landvermessung“. Von 17.00 -18.30 Uhr gastieren Thorsten Trelenberg und ich mit unserem gemeinsamen Programm „Heimatabend“ in Arnsberg in der Alten Synagoge- einer absolut wunderbaren Location. Anlass dafür ist das Jahrestreffen des Verbands deutscher Schriftsteller in NRW.

Erneut werden wir launig über diesen schwierigen Begriff philosophieren und unsere eigenen „Heimatgedichte“ zu Gehör bringen.

landschaft mit großem hthorbuch

Wir freuen uns schon.
Mehr zum „Heimatabend“-Programm gibt es HIER
Zum gesamten Programm des VS Treffens geht es HIER

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