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Rückblick: „und seitab liegt die Stadt“

Im gesamten Herbst 2020 fanden im Rahmen des Projektes „und seitab liegt die Stadt“ 6 literarische Veranstaltungen in Steinfurt statt. Durchgeführt vom Förderverein der Stadtbücherei Steinfurt und gefördert vom Literarischen Colloquium Berlin konnten Thorsten Trelenberg und ich Lesungen, Workshops und Vorträge zum Thema der Reihe „Herkunft“ realisieren- erst in Präsenz, dann im digitalen Raum.

Dieses Video von der Online- Abschlussveranstaltung zeigt Ausschnitte und Resultate der Lesung mit Lütfiye Güzel, dem Video-Porträt J. Monika Walthers, den Workshops mit Michael Schumacher und uns Projektleitern. Eine feine Initiative zur Förderung der Literatur im ländlichen Raum. Es war uns eine Freude und Ehre, dort mitzuwirken.

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„und seitab liegt die Stadt“ III mit Michael Schumacher

Am Freitag fand mit Michael Schumachers Poetry Slam-Workshop der 3. Teil unserer literarischen Reihe „und seitab liegt die Stadt“ im digitalen Raum statt. Die TeilnehmerInnen und der Workshopleiter hatten auf Zoom 3 Stunden lang sichtlich Spaß!

Dank der Förderung durch das Literarische Colloquium Berlin konnten TeilnehmerInnen über die Grenzen Steinfurts hinaus kostenlos einen unterhaltsamen und kreativen Einblick in die Kunstform erlangen.
Der genaue Ablauf des Workshops war wie folgt:

                Ab 10.00 Uhr

  • Einführung in die literaturgeschichtliche Entwicklung von Poetry Slam anhand von Textbeispielen und der Vorstellung einiger Vorläufer und Literaturbewegungen (DaDa, Kurt Schwitters, Beat (Ferlinghetti, Ginsberg, Burroughs), Spoken Word-Bewegung, social beat-Movement, Marc Kelly Smith als Urvater des Poetry Slams (Chicago 1985), erste deutsche Literaturmeisterschaft „Dichter in den Ring“, Köln 1993, erster Poetry Slam in Berlin 1994, erste deutschsprachige Poetry Slam-Meisterschaft 1997), Thomas Kling („Der Performer als Sprachinstallateur ist Konzeptkünstler“), Slam-Regularien, Vorstellung der Arbeitsblätter
  • Schreibaufgabe 1: Einen Gegenstand auswählen, der Bezug zu mir hat, und diesen Gegenstand und dessen Beziehung zu mir beschreiben – Texte in der Gruppe vorstellen, Feedback geben – Querverbindungen zum Thema Herkunft/meine eigene Herkunft herstellen.
  • Schreibaufgabe 2: Vorgabe von drei Wörtern (Haus, Weg, gehen) und darüber einen Text in beliebigem Genre schreiben – die Texte im Plenum für alle vorstellen, gemeinsam darüber reflektieren.
  • Plenumsdiskussion ab 12.00 Uhr: Was heißt für mich „Herkunft“? Was heißt für mich „Heimat“? Fühle ich mich dort, wo ich gerade lebe, heimisch? Was heißt es für mich, wenn ich die Erinnerungen an meine Herkunft bewahre, sie pflege, sie weitergebe an meine Kinder/Partner:in, Freund:innen etc.? Dabei kam zutage, dass nur eine der Teilnehmerinnen heute in dem Ort wohnt, in dem sie geboren wurde. Fremdheit, Entfremdung, Zughörigkeit, integriert sein, sich integrieren wollen oder nicht, Kindheitserinnerungen, das Gedächtnis/Vermächtnis meiner Familie (be)wahren oder mich davon entfernen waren weitere Themen.
  • Feedback-Runde 12.45 – 13.00 Uhr

Morgen beginnt mit Thorsten Trelenbergs und meinem digitalen Schreibworkshop mit 10 TeilnehmerInnen der 4. Teil der Reihe, der den ganzen November über laufen und sicher interessante Ergebnisse liefern wird.

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Und seitab liegt die Stadt..

..so heißt ein Förderprogramm des Literarischen Colloquiums Berlin für Literatur im ländlichen Raum. Im Team mit dem Förderverein der Stadtbücherei Steinfurt haben Kollege Thorsten Trelenberg und ich es geschafft, unter den geförderten Projekten zu sein.
Nun geht es bald los! Bis Ende des Jahres findet unsere 6-teilige Veranstaltungsreihe zum Thema „Herkunft“ statt. Sie beinhaltet einige spannende Lesungen und Workshops.
Mit dabei sind: die exorbitante Lyrikerin Lütfiye Güzel, die Autorin Jay M. Walther, der Grandmaster des Poetry Slam Michael Schumacher sowie Flusspoet Thorsten Trelenberg und ich. Eine sehr schöne Teamarbeit und Gelegenheit, auch abseits der Metropolen hochkarätige Literatur zu bieten.

Einen Überblick über die weiteren deutschlandweit stattfindenden Projekte des Programms findet man HIER.

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