Schlagwort-Archive: Lütfiye Güzel

Presse: Neustart Kultur in: Steinfurt

Und dann war da noch Presse zu unserer Neustart Kultur- Reihe: Als 1. Teil gibt es ab Freitag, 20.00 Uhr auf dem Youtube Kanal des Literaturraum gut 90 Minuten feinste Lyrik. Gemeinsam mit der FBS Steinfurt durfte ich Dakini Böhmer, Jürgen Flenker, Jürgen Brôcan und Lütfiye Güzel zu Kurzlesungen begrüßen- und ich selbst geb` auch noch meinen mittelscharfen Senf dazu. Link folgt!

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Hölderlin in Dresden

In der neuen, 99. Ausgabe der Literaturzeitschrift Ostragehege aus Dresden bespricht Patrick Wilden u.a. die von Thomas Kade, Thorsten Trelenberg und mir herausgegebene Anthologie HÖLDERLINKS. Sehr ausführlich und lobend würdigt er die Bandbreite und Vielfalt der vertretenen Themen und Autoren und geht auch auf meine längere Erzählung Ein Narr, ein König ein, die aus zahlreichen Quellen wie etwa den Original-Krankenakten Hölderlins gespeist ist.

Eine sehr schöne, kenntnisreiche Besprechung. Das freut, wenn die eigene Arbeit und die der vielen Freunde und Kollegen, die beteiligt waren, auf so tolle Weise gewürdigt wird. Vielen Dank nach Dresden!

Matthias Engels | Thomas Kade | Thorsten Trelenberg (Hg.)
Hölderlinks
Türme, Wolkenkratzer, Wohngebäude
Hölderlin in 73 lyrischen, dokumentarischen, prosaischen Stücken
zum Zusammensetzen
145 Seiten
ISBN 978-3-89733-509-7
Die Herausgeber verlinken Hölderlin mit AutorInnen und Orten, der Gesellschaft und Wirtschaft von heute, beleuchten viele Facetten seines Lebens und Werkes: Zeitung- und Verlagswesen, medizinische Versorgung, Fern-Reisen, Psychiatrie, Apotheken, Nahrungsmittel, Veröffentlichungsmöglichkeiten. Und natürlich Hölderlins Werke, ihre Wirkung z.B. in Kriegszeiten, Schimpfwörter.Es gibt Nach-/Umdichtungen einzelner Gedichte, Weiterschreibungen und Bearbeitungen, Erlebnisse und Erfahrungen bei der Lektüre vom „Hyperion“; Essays über die revolutionären Vorzeichen und Zeiten heute und vor 250 Jahren; Dialoge zwischen den Studenten Hegel und Hölderlin; Auszüge aus den Briefwechseln von Schelling, Hegel und Sinclair; Presseerzeugnisse aus dieser Zeit; Beschreibung der ersten gesammelten Werke Hölderlins, und noch viele weitere Links, die von Hölderlins Leben direkt zu unseren führen. Zum Beispiel in 73 ganz kurzen Texten, in denen Hölderlin durch Dortmund wandert und Menschen begegnet, die er verstehen lernen muss. Und ein Außerirdischer besucht Hölderlin im Turm.

Mit einem Geleitwort von Rüdiger Görner.

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Hölderlinks in: Dortmund

Zig-mal verschoben und nun doch umgesetzt:
Im vergangenen (Hölderlin)-Jahr gaben Thomas Kade, Thorsten Trelenberg und ich die vielleicht ungewöhnlichste Annäherung an Friedrich Hölderlin heraus. Hölderlinks vereint zahlreiche und höchst unterschiedliche Stimmen zum großen deutschen Dichter.
Gestern war nun endlich die Buchpräsentation- aus bekannten Gründen nur als Video-Premiere auf dem Kanal der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund zu sehen, aber immerhin war es den Kollegen möglich, einen Einblick in unser spannendes Projekt zu geben. Ungefähr ab Minute 22 liest Thomas Kade (große Ehre!) auch Auszüge aus meiner Erzählung: Ein Narr, ein König.

Matthias Engels | Thomas Kade | Thorsten Trelenberg (Hg.)
Hölderlinks
Türme, Wolkenkratzer, Wohngebäude
Hölderlin in 73 lyrischen, dokumentarischen, prosaischen Stücken
zum Zusammensetzen
145 Seiten
ISBN 978-3-89733-509-7Die Herausgeber verlinken Hölderlin mit AutorInnen und Orten, der Gesellschaft und Wirtschaft von heute, beleuchten viele Facetten seines Lebens und Werkes: Zeitung- und Verlagswesen, medizinische Versorgung, Fern-Reisen, Psychiatrie, Apotheken, Nahrungsmittel, Veröffentlichungsmöglichkeiten. Und natürlich Hölderlins Werke, ihre Wirkung z.B. in Kriegszeiten, Schimpfwörter.Es gibt Nach-/Umdichtungen einzelner Gedichte, Weiterschreibungen und Bearbeitungen, Erlebnisse und Erfahrungen bei der Lektüre vom „Hyperion“; Essays über die revolutionären Vorzeichen und Zeiten heute und vor 250 Jahren; Dialoge zwischen den Studenten Hegel und Hölderlin; Auszüge aus den Briefwechseln von Schelling, Hegel und Sinclair; Presseerzeugnisse aus dieser Zeit; Beschreibung der ersten gesammelten Werke Hölderlins, und noch viele weitere Links, die von Hölderlins Leben direkt zu unseren führen. Zum Beispiel in 73 ganz kurzen Texten, in denen Hölderlin durch Dortmund wandert und Menschen begegnet, die er verstehen lernen muss. Und ein Außerirdischer besucht Hölderlin im Turm.

Mit einem Geleitwort von Rüdiger Görner.

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Rückblick: „und seitab liegt die Stadt“

Im gesamten Herbst 2020 fanden im Rahmen des Projektes „und seitab liegt die Stadt“ 6 literarische Veranstaltungen in Steinfurt statt. Durchgeführt vom Förderverein der Stadtbücherei Steinfurt und gefördert vom Literarischen Colloquium Berlin konnten Thorsten Trelenberg und ich Lesungen, Workshops und Vorträge zum Thema der Reihe „Herkunft“ realisieren- erst in Präsenz, dann im digitalen Raum.

Dieses Video von der Online- Abschlussveranstaltung zeigt Ausschnitte und Resultate der Lesung mit Lütfiye Güzel, dem Video-Porträt J. Monika Walthers, den Workshops mit Michael Schumacher und uns Projektleitern. Eine feine Initiative zur Förderung der Literatur im ländlichen Raum. Es war uns eine Freude und Ehre, dort mitzuwirken.

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„und seitab liegt die Stadt II“ mit Lütfiye Güzel

Foto: Rainer Nix

„schön ist schön, weil es gegenüber von nicht-schön wohnt.“
Am Freitag war es definitiv schön mit Lütfiye Güzel, die unsere letzte reguläre Veranstaltung der Reihe „und seitab liegt die Stadt“ mit uns bestritt.

Lütfiye Güzel gilt als eine der aufregendsten Lyrikerinnen unserer Zeit.
Geboren und aufgewachsen in Duisburg, mittlerweile aber auch in Berlin beheimatet, wird sie gern als „lyrische one-woman-show“ bezeichnet, die ihre Texte komplett selbst verlegt, vertreibt und vermarktet. In scheinbar einfacher Sprache fasst sie Gedanken und Gefühle äußert verknappt in Worte- wobei ihr Bezeichnungen wie Lyrik oder Kurzprosa völlig egal sind.

Natürlich sprachen wir nach einem Leseblock in einem interessanten Interview auch zum Thema der Reihe „Herkunft“ mit ihr. Praktisch jeder biographische Text über Lütfiye greift die gleichen Elemente auf: den Stahlarbeiter-Vater, die analphabetische Mutter und die vorsichtig umständlich gestellten Fragen, ob türkisch/türkischstämmig/türkisch-kurdisch oder oder…

Dass dies keine Kategorien sind, die für die Autorin relevant sind, die Antwort „Schreibende“ vielleicht die beste ist und überhaupt Schubladen im Werk Lütfiye Güzels keinen Platz haben, wurde wunderbar deutlich.

Lütfiyes authentisches Auftreten und ihre zum Nachdenken anregenden Sätze, die sie scheinbar kunstlos platziert, haben große Freude gemacht.

Und HIER bereits die Presse dazu.

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Zum Nachhören: Hölderlin goes Radio

Und für die, die es gestern verpasst haben: unsere Hölderlinks-Sendung auf Antenne Münster zum Nachhören. Mitherausgeber Thorsten Trelenberg und ich quatschen über das Projekt, über Hölderlin und lesen einige Texte. Feine Sache das!

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Hölderlinks goes Radio!

höldiradio

Am kommenden Freitag, 05.06., ab 20:15 Uhr gibt es einen feinen Beitrag zu unserer neuen Anthologie bei Antenne Münster. Mit Mit- Herausgeber Thorsten Trelenberg stand ich Rede und Antwort zu diesem spannenden Projekt und außerdem lasen wir einige Texte ein. Das Ganze ist auch im Internet als Stream zu hören. Nicht verpassen!

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Buchtrailer: hölderlinks

Einige wenige Wochen ist es nun draußen: unser Hölderlin-Projekt vom LiteraturRaumDortmundRuhr. Hier nun der offizielle Trailer. Bei Interesse: auf unserem Youtube-Kanal gibt es mittlerweile eine eigene Playlist mit gelesenen Beiträgen aus der schönen Anthologie. Ob es Friedrich gefallen hätte?- Wer weiß!

Matthias Engels | Thomas Kade | Thorsten Trelenberg (Hg.)
Hölderlinks
Türme, Wolkenkratzer, Wohngebäude
Hölderlin in 73 lyrischen, dokumentarischen, prosaischen Stücken zum Zusammensetzen
145 Seiten ISBN 978-3-89733-509-7

36 AutorInnen haben sich auf den Weg gemacht und gefragt: Was kann uns Hölderlin heute noch sagen und kann er uns noch inspirieren?
Eine Fülle an hochinteressanten Gedichten, Geschichten, Essays, Umdichtungen, fiktiven Interviews und mehr waren das Ergebnis.

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Hölderlinks mit: Lütfiye Güzel

hoelderlinks

Lütfiye Güzel, unsere liebe Mitgratulantin, schmökert bereits in Hölderlinks. Sie ist mit einem tollen Cut up-Gedicht in der Anthologie vertreten. Auf dem YouTube-Kanal des LiteraturRaumDortmundRuhr kann man sie nun ihren Beitrag selbst lesen sehen und hören. Vielen Dank dafür, Lütfiye!

Lütfiye Güzel, in Duisburg geboren und zwischen Ruhrgebiet und Berlin pendelnd, ist Dichterin und bringt seit 2014 Notizen, Novellen, Gedichte und Selbstgespräche unter ihrem eigenen Label Go-Güzel-Publishing heraus. Lütfiye leitet Poetry-Workshops an Schulen und in Museen und schreibt Essays für den WDR 3.
Im Mai 2014 wurde sie mit dem Fakir Baykurt Kulturpreis der Stadt Duisburg ausgezeichnet. Im November 2017 mit dem Literaturpreis Ruhr.

Der Text stammt aus der von Thomas Kade, Thorsten Trelenberg und mir herausgegebenen Anthologie:
HÖLDERLINKS 
Türme, Wolkenkratzer, Wohngebäude
Hölderlin in 73 lyrischen, dokumentarischen, prosaischen Stücken
zum Zusammensetzen
145 Seiten, Projektverlag Bochum
14,80 Euro  ISBN 978-3-89733-509-7

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All over Heimat -Abschluss-Spende-

 

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Vor gut einem Jahr erschien unsere internationale Anthologie All over Heimat unter Beteiligung von 150 AutorInnen aus über 20 Ländern. Viele schöne Besprechungen, Lesungen und Kontakte waren bereits ein schöner Lohn- aber von Anfang an war unser Ziel, die Erlöse einem guten Zweck zuzuführen und alle angesprochenen Kollegen erklärten sich großzügigerweise bereit, mitzumachen und auf alle Autorenhonorare zu verzichten.

Heute nun konnte der Verlag stories & friends stolze 1200€ an Schams e.V. überweisen. Der Verein kümmert sich um Kinder im syrischen Bürgerkriegsgebiet- egal, welcher Ethnie sie angehören. Unsere Spende konnte durch die Unterstützung weiterer AutorInnen des Verlags, die ebenfalls auf ihre Honorare verzichteten, noch einmal aufgestockt werden und auch die Verlegerin Karen Grol-Langner legte noch einen schönen Betrag obendrauf.

So kommt ein außerordentlich arbeitsreiches, aber hoch erfreuliches Projekt zu einem guten Abschluss. Es wäre nicht möglich gewesen ohne unseren Verlag, die AutorInnen aus aller Herren Länder, die Übersetzer, die Betreiber anderer Verlage und Literaturzeitschriften, die Rechte und Texte kostenfrei beisteuerten; ohne die Unterstützer in der Autorenschaft -sogar denen, die wir nicht für das Buch auswählen konnten-, die trommelten, bewarben, sich um Lesungen bemühten etc…..

Wie auch immer: eine tolle Erfahrung, ein schönes Projekt, für das wir -die Herausgeber- von Herzen danken!!

448 Seiten
Stories u. Friends Verlag
ISBN-13: 978-3942181891
16€

Diese Anthologie versammelt 150 Autor*innen aus über 20 Nationen, darunter Österreich und die Schweiz, Belgien, Luxemburg und die Niederlande, Russland, Island, Tunesien, Italien, die USA und viele andere. Neben jungen Debütant*innen finden sich zahlreiche Autor*innen, die bereits bedeutende literarische Auszeichnungen erhalten haben.

Mit Lyrik und Prosa von Najet Adouani, Rodaan Al Galidi, Barney (Elizabeth) Bardsley, Roswitha Beer, Heinrich Beindorf, Gerhard Benigni, Oksana Beresuzkaja, Heide Bertram, Rolf, Birkholz, Marlies Blauth, Philipp Blömeke, Emeka Bob-Anyeji, Birgit Bodden, Bianca Boer, Hermann Borgerding, Gabriela Căluțiu Sonnenberg, Safiye Can, David Castillo, Ingo Cesaro, Orit Chazara, Carina Contreras, Volker W. Degener, Astrid Dehe, Larissa Dyck, Germain Droogenbroodt, Sigrid Drübbisch, Özlem Özgül Dündar, Eva von der Dunk, Matthias Engels, Achim Engstler, Patricia Falkenburg, Judith Faller, Nico Feiden, Armin Leonhard Fischer, Kerstin Fischer, Jürgen Flenker, Kersten Flenter, David Fox, Cornelia Franken, Doris Franzbach, Karin Friedle-Unger, Anke Fuchs, Martin Furtkamp, Velina van der Gaag, Clemens Bruno Gatzmaga, Thomas Geduhn, Daniela Gerlach, Anke Glasmacher, Marianne Glaßer, H. D. Gölzenleuchter, Axel Görlach, Annette Gonserowski, Tobias Grimbacher, Julia Grinberg, Dinçer Gücyeter, Lütfiye Güzel, Christin Habermann, Annette Hagemann, Aylin Rosa Hanka, Sören Heim, Paul Heinrich, Horst Hensel, Hans-Ulrich Heuser, Ghiath Hobbi, Claudia Hummelsheim, Klára Hůrková, Infrarot, Christa Issinger, Diana Jahr, Monika Jarju, Stefanie Jerz, Thomas Kade, Zarina Kanukova, Harald Kappel, Adrian Kasnitz, Chiara Nadine Kauffel, Manfred Kern, Irlan Khugaev, Christoph Kleinhubbert, Michael Köhler, Anne-Kathrin Koppetsch, Matthias Kröner, Josef Krug, Kathrin B. Külow, Axel Kutsch, Mariusz Lata, Fabian Lenthe, Monika Littau, Marc A. Littler, Sophie van Llewyn, Una López-Caparrós Jungmann, Britta Lübbers, Sylwia Ludas, Petya Lund, Alexander Makowka, Patricia Malcher, Hamdi Meça, Kerstin Meixner, Sophie Modert, Sudabeh Mohafez, Pega Mund, Anca Neubauer, Ngo Nguyen Dung, Jutta von Ochsenstein, Ragnar Helgi Ólafsson, Hellmuth Opitz, Birgit Ottengraf, Laura M. Pellizzari, Ester Naomi Perquin, Heinrich Peuckmann, Martin Piekar, Gerd Puls, Dennis Puplicks, Judith-Katja Raab, Ángel Rebollar, Andreas Reichelsdorfer, Torsten Reters, Daniela Rieß, Wolfgang Rödig, SAID, Fethi Sassi, Wolfgang Schiffer, Norbert W. Schlinkert, Sigune Schnabel, Janine Schneider, Katja Schraml, Tessa Schwartz, Matthias Schwincke, Anita Seo Dornbach, Richard Sleboe, Derya Soytut, Peter Spafford, Carsten Stephan, Markus Streichardt, Werner Streletz, Ralf Thenior, Maria Topali, Imre Török, Kinga Tóth, Thorsten Trelenberg, Emanuil A. Vidinski, Nataša Vukelić, Tom Weber, Werner Weimar-Mazur, Stefan Wieczorek, David Wonschewski, Inge Wrobel, Sascha Wundes, Wolfgang Wurm und Péter Závada.

 

 

 

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