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„Die heiklen Passagen…“ auf der Thalia-Lesecouch

Neben Joachim Meyerhoff, Robert Seethaler und Vea Kaiser als Lieblingsautor genannt zu werden lässt auch mich lächeln und aus der Versenkung kommen…

katrin neumann

Stephanie Bilke, Buchhändlerin bei Thalia, ist die erste Buchhändlerin auf der Lesecouch des neuen Thalia Kundenmagazins „Stories“, das es nicht nur online gibt sondern auch in allen Filialen ausliegt. Und was gehört zu ihren Buchtipps?
Nun? „Die heiklen Passagen der wundersamen Herren Wilde & Hamsun“, das sie auch schon auf Thalia.de Anspruchsvolle, richtig gut gemachte Unterhaltung mit Charakter“ nannte und mit 5 Sternchen bedachte.
Freue mich! HIER geht es direkt zur Lesecouch.

Foto: Katrin Neumann, Thalia

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„Die heiklen Passagen…“ in: The Huffington Post

Annette Traks wunderbare Rezension meiner „heiklen Passagen“ findet sich nun auch in der Huffington Post.

Zitat: „Matthias Engels liefert mit seinem Roman ein Zeitzeugnis, in dem Realität und Fiktion ineinanderfließen…“

huff

Vielen Dank der Rezensentin! Zu Verlag, Buch & Leseprobe geht es HIER.

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„Die heiklen Passagen…“ -Rezension auf: Zeichen & Zeiten

new york

 

Auf ihrem Blog -Zeichen & Zeiten- bringt Constanze Matthes heute eine wunderbare Besprechung meines neuen Romans:
„Die heiklen Passagen der wundersamen Herren Wilde & Hamsun“
und meint:

„Matthias Engels bringt beide großen Autoren in einem wunderbaren Roman zusammen.“cover passagen

Freut mich sehr, zumal Constanze Matthes eine ausgewiesene Hamsun-Kennerin ist.
Vielen herzlichen Dank! Der Tag schmeckt trotz Regen süß! Zur gesamten Rezension geht es HIER!

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„Die heiklen Passagen…“- Feedback aus: Kiel

poertgenWie schön!
Kollege Hauke Harder von der Buchhandlung Almut Schmidt schreibt:
„Die heiklen Passagen der wundersamen Herren Wilde & Hamsun“ von Matthias Engels ist eine lohnenswerte Reise. Ein historischer, literarischer Spaß,…“

Und er muss es wissen- als ausgewiesener Kenner seines Fachs! Vielen Dank für dieses tolle Feedback! Ich sollte doch mal Kiel besuchen, scheint mir….! Zur ganzen Rezension geht es HIER.

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„Ein ausdrucksstarker Roman“

Da sie so wunderbar richtig verstanden und gut geschrieben ist, möchte ich Daniela Loisls Histo-Couch- Rezension der Heiklen Passagen… hier noch einmal komplett präsentieren. Das Original steht hier.

cover passagenblog

„Zwei unterschiedliche Literaten und ihre Erfahrungen“

von Daniela Loisl

USA 1882. Die beiden jungen Männer Oscar Wilde und Knut Hamsun sind auf dem Weg nach Amerika. Wilde, zu Vorträgen eingeladen wird überall erkannt und hofiert und wird durch seine Vorträge über Ästhetik berühmt. Hamsun hingegen, der damals noch Knut Pedersen hieß, war noch gänzlich unbekannt und musste schließlich auch arbeiten, um sich die Rückfahrt nach Norwegen leisten zu können. Beide Männer prägen die Literaturwelt nachhaltig, doch beide Schriftsteller machen jeder auf seine Weise Erfahrungen mit der dunklen Seite der Menschheit.

Zwei Männer, zwei Leben

Wie schon bei Mann im Schatten hat Matthias Engels auch dieses Buch im Bereich der Literatur angesiedelt. War es im erst erwähnten noch Thomas Mann, dem sein Interesse galt, so sind es hier keine Geringeren als Oscar Wilde und Knut Hamsun. Beide Männer begleitet man auf einem Schiff in die USA und so unterschiedlich die Charaktere der beiden sind, so unterschiedlich auch ihre Lebensweise.

Engels erzählt episodenhaft und kapitelweise, die meist relativ kurz gehalten im Wechsel zu den beiden Protagonisten stehen. Eingeleitet werden die Kapitel, angelehnt an Logbucheinträge der Schifffahrt, durch Datum, Ortsangabe und Koordinaten und einer Kurzbeschreibung zum aktuellen Wetter, welche den Leser ohne großer Beschreibungen ein Bild zum aktuellen Umfeldes des jeweiligen Akteurs wiederspiegelt.

Ungewohnt innovativer Aufbau der Erzählung 

Sorgen die schon bewusst kurz gehaltenen, aber zahlreichen Kapitel für Kurzweil, so wird dies noch unterstrichen durch Exkurse in das Zeitgeschehen des auslaufenden 19. Jahrhunderts. Verhandlungen zum Festlegen des Nullmeridians oder auch Einblicke in die Chirologie lockern die doch leicht bedrückende Atmosphäre auf. Bedrückend insofern, weil der informierte Leser natürlich um das Schicksal der beiden Protagonisten weiß und man in ständiger Erwartung harrt, wann es für die beiden erfolgreichen Literaten vorbei ist mit ihrer Karriere und der soziale Abstieg aus gänzlich unterschiedlichen Gründen beginnt.

Geht es in der Erzählung um beide Schriftsteller gleichermaßen, so kann man sich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass Oscar Wilde etwas mehr im Fokus steht. Allerdings kann dieser Eindruck auch durch die so gänzlich unterschiedlichen Charaktere entstehen, ist Wilde doch eine schillernde, auffällige und gern gesehene Figur in der Gesellschaft, der dem Luxus frönt und keine körperliche Arbeit kennt, während sich Hamsun, aus ärmlichen Verhältnissen kommend, mit viel Mühe hocharbeiten muss, um seiner Passion, dem Schreiben, nachkommen zu können.

Heikle Passagen

Dass Engels ein Autor mit viel Empathie ist, hat er bereits in seinem Werk um Thomas Mann gezeigt. Er besitzt die Gabe, sich auf die jeweilige Figur einzulassen und mit geschickt gewählten Formulierungen die wesentlichen Charakterzüge des jeweiligen Literaten hervorhebt, ohne sich in ausschweifende Beschreibungen zu verzetteln.

Mag der Titel auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich sein, so darf man feststellen, dass Engels (oder der Verlag?) sich aber sehr wohl Gedanken dazu gemacht hat und die Quintessenz im Leben beider Schriftsteller ausgezeichnet auf den Punkt bringt. Die heiklen Passagen im Leben beider sind es, die sie letztendlich zu Fall bringen. Die Homosexualität ist es bei Wilde, die ihn ins Gefängnis und auch den gesellschaftlichen Absturz bringt, während es bei Hamsun seine politischen Ansichten zur Zeit der Nazis sind, die ihn in der Psychiatrie landen lassen.

Das so hautnahe Miterleben zweier außergewöhnlicher Männer der Feder empfindet man als schmerzlich, was für Matthias Engels spricht, der in ausdruckstarker und gereifter Sprache mit diesem Buch eine würdige Reminiszenz an Wilde und Hamsun geschaffen hat.

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Die heiklen Passagen…auf: Histo-Couch

 

Auf Histo-Couch.de bespricht Daniela Loisl meine „Heiklen Passagen“:cropped-befunky-collage.jpg

„Er besitzt die Gabe, sich auf die jeweilige Figur einzulassen und mit geschickt gewählten Formulierungen die wesentlichen Charakterzüge des jeweiligen Literaten hervorhebt, ohne sich in ausschweifende Beschreibungen zu verzetteln…Das so hautnahe Miterleben zweier außergewöhnlicher Männer der Feder empfindet man als schmerzlich, was für Matthias Engels spricht, der in ausdruckstarker und gereifter Sprache mit diesem Buch eine würdige Reminiszenz an Wilde und Hamsun geschaffen hat.“

histo

Und eine Wertung von 92 von 100 möglichen darf ich auch verbuchen!-
Freu mich! HIER geht`s zum Buch.

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Die heiklen Passagen…-Besprechung bei Theresa Link

bilke

Auf dem sehr schönen Blog Theresa Link -Jenseits der Worte- gibt es heute eine wunderbar kluge Besprechung meines neuen Romans: Die heiklen Passagen der wundersamen Herren Wilde & Hamsun! „Ganz großes Kino!“- meint meine Verlegerin; „bestens getroffen“ meint der Autor!  cover passagenblog

Zitat: „Erzählt wird nicht nur die Geschichte zweier ungleicher Dichter, es ist auch der Abschied von einer vergangenen Epoche, ein Zeitenwandel, dem das Ende des zweiten Weltkriegs einen donnernden Schlussakkord verpasst, bevor eine neue Zeit beginnen kann.“

Freue mich sehr! Vielen Dank!

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