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Endspurt für Sabine Wirschings Berlin-Roman

http://poppolitdotcom.files.wordpress.com/2014/09/thumbnail-sabine.jpg

9 Tage bleiben der geschätzten Kollegin Sabine Wirsching noch, um die letzten 6% im Crowdfunding für ihren Roman:
-Druckstaueffekt Soundcheck Berlin–  zu sammeln. Es handelt sich nur noch um läppische 303 Euro und 84 Cent! Die müssen doch noch irgendwo zu finden sein! Das Ganze findet hier statt.- Und  w a r u m  es sich lohnt, Buch, Autorin und Verlag zu unterstützen, kann man hier noch einmal in meinem Interview mit Sabine nachlesen! Auf geht`s!!!!!

https://dingfest.wordpress.com/2014/09/15/kein-liebesroman-interview-mit-der-autorin-sabine-wirsching/

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(K)ein Liebesroman: Interview mit der Autorin Sabine Wirsching

hand_feder_04Ich freue mich, heute meine kleine Reihe mit Autoren-Interviews fortsetzen zu können. Erneut hat sich eine junge Autorin meinen Fragen gestellt, die kurz vor einem ganz großen Schritt steht- dem Ersten nämlich!
Sabine Wirsching ist gelernte Buchhändlerin (eine Kollegin also, schön!), studierte Germanistik- und Kulturwissenschaft an der Universität Bremen und ist mittlerweile äußerst umtriebig sowohl als Bloggerin (http://sabinewirsching.com) als auch als Texterin und Musikjournalistin unterwegs, u.a. ehemals als Chefredakteurin des Valve Online Music Magazine jetzt für DYNAMITE.

Heute, am 15.09., startet also Sabines großes Projekt: das Funding, das am Ende hoffentlich zur Veröffentlichung ihres Manuskriptes DRUCKSTAUEFFEKT- Soundcheck Berlin führen wird. Der kladde buchverlag aus Freiburg, mit dem sie dieses Unternehmen startet, ist der erste Verlag, der sein Programm komplett über crowdfunding finanziert. Interessierte Leser und Unterstützer können also bis zum 09.11. die erforderliche Summe für den Druck der Bücher beitragen und den Druck des Buches ermöglichen- und erhalten je nach Betrag eine ansprechende Gegenleistung: vom signierten Vorab-Exemplar über die namentliche Nennung im Buch bis zum persönlichen Event in privatem Rahmen. Dabei bietet kladde hochwertige Materialien und ein interessantes neues Vertriebs- und Marketingkonzept. Darüber führte ich dereinst ein Interview mit Verleger Jonas Navid Mehrabanian Al-Nemri, in dem er das Ganze ausführlich erklärt.
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kladde

Auf der Seite  http://www.visionbakery.com/druckstaueffekt gibt es dann jede Menge Informationen zu Sabine Wirsching und das Projekt: eine Leseprobe, Hintergründe und ein wirklich einmaliges Video, das das Ansehen definitiv lohnt! Dass sich auch das Mitmachen und Unterstützen lohnt, können wir hoffentlich auch mit diesem kleinen Interview unter Beweis stellen.
  (c) Justine Hogh
foto: Justine Hogh
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Interview

Sabine, du bist sicher ziemlich hibbelig vor diesem Montag, den 15.09.2014, nicht wahr?-Erzähl doch mal kurz warum.
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Eigentlich  bin ich schon seit mindestens zwei Wochen hibbelig… denn nach fast drei Monaten ist jetzt alles an Vorbereitung getan und ich kann nur noch  warten, dass das Crowdfunding losgeht und das Projekt hoffentlich  erfolgreich wird! Jetzt kann ich nichts mehr machen, oder zumindest  nicht viel, und pure Geduld ist etwas, das nicht gerade zu meinen  Tugenden gehört. Also: Jaaaaaa! Verdammt hibbelig! 
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Ist ja auch ein wichtiger Schritt zu deinem Buch! Bevor wir aber zum Funding und zum Konzept von kladde kommen, möchte ich erst ein paar allgemeine Fragen stellen. Das erste Buch ist ja auch ohne den spannenden Publikationsweg eine interessante Geschichte. Ich stell dir hier jetzt mal eine virtuelle Rührschüssel hier hin -bittesehr- und du wirfst mir mal alle Zutaten deines Romans hinein, mit denen nach kräftigem Umrühren  genau dein Buch herauskommt- nix vergessen, bitte!
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Dummheit. Sex. Liebe. Verlust, Angst und (Wieder-)Finden. Das Wunder neuer Chancen. Die Suche nach sich selbst und der Irrglaube, sich durch eine andere Person zu finden. Und eine ganze Menge Berlin!
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Das ist schon mal eine bunte Mischung, die Appetit macht- aber mir ist das noch ein wenig zu unspezifisch. Ein Liebesroman also? Eine Sinnsuche? Welche Rolle spielt Berlin? Vielleicht kannst du für uns, wie es die Verlagslektoren so gern haben, einmal die Handlung in zwei, drei Sätzen skizzieren?
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Kein Liebesroman – das haben wir bei Visionbakery ja direkt als Genre angegeben (lacht). 
Na klar geht es um Liebe, aber nach dem beliebten Berliner Ja-Nein-Vielleicht-Modell: Heute ist dieser Typ toll, morgen der nächste – es wird nichts mehr festgelegt, was einerseits großartige Freiheit bedeutet, aber andererseits auch Großstadtnächte voller Zweifel und Einsamkeit.  Meine Protagonistin macht das nach einer Trennung (die vielleicht doch keine ist), mehrfach durch. Im Prinzip hätte ich den Roman auch „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Berliner zur Paarungszeit“ nennen können, aber den Titel gibt’s ja leider schon. 
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Und Berlin? Könnte das alles in Bielefeld oder Bergisch Gladbach nicht stattfinden?
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Nein. Vielleicht ginge eine Großstadt wie Hamburg oder Köln oder München auch, aber in Berlin liegen Wahnsinn und wunderbar näher zusammen als irgendwo sonst. Nur Großstädte bieten die Freiheit, wie meine Protagonistin ein promiskuitives Lebenskonzept zu testen, ohne dass Nachbarn oder Freunde sich das Maul zerreißen. Und diese Freiheit ist die Grundlage des Romans – die Selbstverständlichkeit und die Möglichkeiten, die nur das Großstadtleben bietet. Außerdem hab ich mittlerweile mein Herz in Berlin, das wird in dem zweiten Roman, an dem ich zur Zeit schreibe, noch viel deutlicher zum Tragen kommen.
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Ich verstehe. Und jetzt noch bitte ein paar literarische Einflüsse, ohne die die Autorin Sabine W. nicht so klingen würde, wie sie es heute tut…..
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George Orwell – keiner kann so undramatisch, präzise und klar erzählen wie er. Und: Er schreibt immer nur über das, was er kennt, das merkt man beim Lesen. Er ist immer authentisch und deswegen ein großes Vorbild.
Und Karen Duve. Für sie gilt eigentlich dasselbe, außer dass sie noch eine gehörige Portion schwarzen Humor draufpackt, die ich so noch bei keinem und keiner anderen wiedergefunden habe.
Außerdem seien Selim Özdogan und – bitte jetzt lachen! – Hera Lind genannt. Ihre frühen Bücher wie „Ein Mann für jede Tonart“ haben mich sehr getröstet als ich feststellen musste, dass ich eher ein Frauenbuch geschrieben habe. Denn im Gegensatz zu den Kürthys und wie sie alle heißen, hat die früher Hera Lind Witz, Schlagfertigkeit und Originalität. Ein Frauenbuch muss nicht pink & peinlich sein, das hat sie mir gezeigt (und vermutlich auch mein Geschlechterrollenbild nicht unwesentlich mitgeprägt, leider)
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Na, das verspricht ja einen interessanten Ton!
Wenn ich jetzt Klappentext-Schreiber wäre und mich für die Formulierung:
„So präzise wie Orwell, so schwarzhumorig wie Karen Duve und so schlagfertig wie Hera Lind!“ hinten auf Druckstaueffekt entscheiden würde- hättest du Bauchschmerzen oder würdest du es durchwinken?
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… oh Gott, dann würde ich in Ohnmacht fallen vor Freude. Vor Ehre! Vor allem! das würde ich mir auf die Stirn tätowieren und auf den Grabstein schreiben lassen! Aber ernsthaft: Wenn ich da jemals hinkomme, wäre das toll. Aber im Moment würde ich da doch noch auf die Bremse treten – das wäre ja, als wenn man seine Schauspielerkarriere mit „Titanic“ anfängt: Das zu toppen wird schwierig und ich will mich ja noch steigern.
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Du bist ja auch als Bloggerin und Journalistin unterwegs- kannst du Unterschiede zwischen dem journalistischen und literarischen Schreiben benennen?
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Bei Fiktion schreibe ich, wie mir Schnabel, Gefühl & Kopf gewachsen sind. Beim Journalismus habe ich noch unfassbar viel zu lernen – hier muss man viel offener rangehen und sich selbst deutlich zurücknehmen. Außerdem ist es noch wichtiger, den Leser bei der Stange zu halten, voll informiert zu sein und weder moralisch, noch sonstwie den Besserwisser zu machen.
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Wenn Fiktion ein Monolog ist, dann ist Journalismus mindestens ein Dialog: Und zwar nicht nur zwischen mir und dem Interviewpartner, sondern idealerweise auch mit dem Leser. Und von meinem Mentor kriege ich meistens auch noch Zunder (lacht). Was beide gemeinsam haben ist, dass ich teilweise wochenlang an einem Text arbeite, bis jedes Wort stimmt.
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Dein Buch soll also per crowdfunding finanziert werden! Die Idee ist mir persönlich ja nicht ganz neu. (Einige werden es mitbekommen haben.) Ich liste jetzt einfach mal die häufigsten Fragen und Einwände auf, die ich im Zusammenhang mit dem Konzept in letzter Zeit so vernommen habe- offenbar ist das Prinzip crowdfunding in der Verlagswelt und beim klassischen Leser tatsächlich noch sehr unbekannt.
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Also A: „Das ist doch selfpublishing!“
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Nein, es ist genau das Gegenteil. Der kladde|buchverlag fungiert ja nicht einfach als Druckerei, wie das bei selfpublishing der Fall wäre. Sie liefert stattdessen von Lektorat bis Distribution alle traditionellen Verlags-Dienstleistungen. Nur die Finanzierung ist eine andere.
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B: „Auf der Fundingseite steht, ihr braucht über 5000 Euro- das ist doch viel zu teuer! Bei book on demand kannst du das viel billiger machen!“
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Der Buchhändler in mir möchte den „Druckstaueffekt“ stapelweise im Laden sehen. Das passiert mit BOD nicht, in der Regel, außerdem sind BODs oft ziemlich hässlich. Ja, es geht billiger, aber ich wünsche mir Qualität und die hat ihren Preis. Der mit 5.000 Euro obendrein noch ziemlich fair angesetzt ist, übrigens.
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C: “ Warum soll ich mehr für ein Buch zahlen, als es später im Laden kostet?“
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Wieso mehr? Wenn du dein Buch über die Crowdfundingaktion beziehst, zahlst du dan Subskriptionsregelung sogar nur 12 statt der später im Laden angesetzten 15 Euro. Für alle, die das Projekt mit mehr Geld unterstützen möchten, gibt es verschiedene zusätzliche Gegenleistungen – aber wieviel man gibt, entscheidet jeder selbst.
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D: „Und wenn das Projekt scheitert, ist mein Geld weg, oder was?“
Nein. Die Einzige, die dann in die Röhre guckt, bin ich (lacht). Alle Supporter bekommen in diesem Fall ihr Geld zurück. Crowdfunding ist ein Win-Win-Konzept: Entweder man bekommt die gewünschte Gegenleistung oder kriegt sein Geld wieder. No risk, but fun!
 
Der kladde buchverlag hat ja in den letzten Monaten schon ein paar Titel präsentiert, von denen ein Berlin-Buch des Autors Ulrich Pätzold erfolgreich finanziert wurde und gerade erschienen ist. Allerdings hatte ich auf meinem Blog auch bereits zwei Autorinnen zu Gast, deren Bücher auf diesem Weg nicht finanziert wurden und auch für mein eigenes Wilde/Hamsun-Projekt hat es trotz eines guten Ergebnisse letztlich nicht gereicht. Wie schätzt du denn deine Chancen ein und wovon hängt deines Erachtens der Erfolg der kladde-Idee ab (generell und für dich im Besonderen)?
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Ich denke, es ist ein großer Fehler zu denken, dass beim Crowdfunding die „crowd“ bereits vorhanden ist und mit vollen Portemonnaies nur auf neue Projekte wartet. Vielleicht wird das irgendwann mal so sein, aber zur Zeit ist das Konzept einfach noch zu unbekannt. Deswegen kann man gar nicht früh genug anfangen, sich eine eigene „crowd“ zu schaffen: Man muss viel Aufklärungsarbeit betreiben und mit seiner Begeisterung gegen Vorurteile wie schnorren, selfpublishing etc. ankämpfen. Außerdem muss man dafür sorgen, dass sich das Projekt ausbreitet, und zwar über den eigenen Freundeskreis hinaus. 
Ich habe das große, das riesengroße Glück, über meinen Blog und vor allem über meine Tätigkeit als Musikjournalistin ein paar Triggermenschen zu kennen – also Menschen, die von ihren Fans und Freunden als „Meinungsmacher“ anerkannt sind. Wenn ich es schaffe, sie von meinem Projekt zu überzeugen, werden ihrerseits sie überzeugend sein und die Aktion bekannt machen.  Und ein paar davon, etwa den Singer-Songwriter John Allen, die Sängerin Amanda Palmer, die Berliner Band Bonsai Kitten oder Tilmann, den Chef des Rockabilly-Magazins DYNAMITE, konnte ich schon ins Boot holen. Außerdem habe ich  ein paar wirklich rührige  Freunde, denen ich bereits mehr Dankbarkeit schuldig bin als ich im  Leben Zeit zum Verbeugen haben werde – angefangen von meinem Lektor Alexander Winter über das Modellabel Allet Schräg bis zu meinen geschätzten Blogkollegen.
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Ich wünsche dir so sehr, dass es klappt. Du bist ja sicher nicht seit gestern mit diesem Text zugange. viele unterschätzen, wie lang und wie intensiv man sich nach dem Schreiben noch mit dem eigenen Buch beschäftigt. Hast du vorher schon versucht gehabt, dein Manuskript bei „normalen“ Verlagen unterzubringen und warum hast du dich letztlich für kladde erschienen.
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Ich hatte mich ein bisschen schlaugemacht, ob eine Direkteinsendung an Verlage überhaupt noch Sinn macht. Die meisten haben ja so etwas wie „Unverlang eingesandte Manuskripte schmeißen wir ungelesen in die Tonne“ auf ihrer Homepage stehen. Also habe ich mein Manuskript an etwa 15 Berliner Literaturagenturen geschickt – mit ähnlichem Erfolg. Bei einer Agentur rief mich eine sehr begeisterte Vor-Lektorin an (der Stimme nach war sie zwischen 25 und 35, also genau meine Zielgruppe) und teilte mir mit, dass ich es in die nächste Runde geschafft habe, aber die reifen Damen mit Entscheidungsmacht haben mich dann trotzdem gelehnt. Danach war ich ziemlich entmutigt und sah mich schon ein E-Book rausbringen. Das wäre Plan C gewesen und als Buchhändler ist ein Buch etwas mit Seiten, nix mit Bits & Bytes. Hier möchte ich aus vollstem Herzen zustimmen, Frau Kollegin! Wobei man ja sagen muss: kladde macht beides!
Doch dann sah ich den Blogpost zu deinem Projekt, lieber Matthias! Ich mochte Crowdfunding sowieso, weil es die alten Strukturen aufbricht und neue Chancen bietet, und da hab ich es einfach mal probiert. Mein Anschreiben an den kladde-Verlag war vor lauter Mutlosigkeit allerdings ziemlich schnodderig… so nach dem Motto: Tja, wenn’s euch auch nicht gefällt, ist es wohl scheiße, verdammt.
Aber dann kam die Antwort: Liebe Sabine, deine Geschichte ist wie ein Songtext, wir würden gern was mit dir starten. Ich war superglücklich und bin’s immer noch, denn als Kontrollfreak bin ich bei so einem Projekt mit viel Selbstbeteiligung genau richtig (lacht).
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Meine letzte Frage: In deinem wunderbaren Fundingvideo zeigst du, was du tust, wenn das Funding erfolgreich ist…ich verrat es nicht, das sollen sich die Leute lieber selbst ansehen! Damit es so kommt……noch einmal in EINEM Satz: Warum muss Druckstaueffekt erscheinen? Was wird es dem Leser geben?
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Abgesehen davon, dass die Veröffentlichung natürlich mein privater Wunsch ist, kann ich nur zitieren, was mir vor ein paar Wochen eine Testleserin gesagt hat: „Ich musste bei vielen Stellen an mich selbst denken und hab mich gefragt, wie viel von mir dann auch im Rest stecken könnte.“ Es dreht sich neben einer sehr persönlichen (Nicht)Liebesgeschichte ganz nebenbei auch um persönliche und auch sexuelle Freiheit. Und wie kostbar sie sein kann, wenn man sie zu schätzen weiß, anstatt sie zu verschwenden. Denn im Verschwenden sind die Berliner nun mal einsame Spitze (lacht).
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DAS ist ein sehr schöner Schlußsatz! Liebe Sabine, ich wünsche dir allen Erfolg mit dem Projekt und danke dir für dieses Gespräch!
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Ich danke dir! Für das Interview und den Stein, der dieses ganze Projekt überhaupt ins Rollen brachte…

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-Autoreninterview mit Judith H. Strohm-

Mittlerweile ist es mir zu einer schönen Gewohnheit geworden, ab und an auch anderen Autorinnen und Autoren hier auf  -dingfest- Platz einzuräumen. Was uns Schreibende bewegt, woran wir arbeiten und was uns genau das erleichtert oder erschwert- all das sind spannende Themen: für andere Autoren wie für die Leser. Diese Woche hat sich Judith H. Strohm bereit erklärt, mir einige Fragen zu beantworten. Judith erlebt gerade eine der angenehmeren Facetten des Schriftsteller-Daseins: sie steht kurz vor der Veröffentlichung ihres ersten Buches. Allerdings ist das Prozedere in Judiths Fall ein etwas Ungewohntes. – Aber Näheres dazu erfährt man im Anhang, nun  endlich zur Autorin selbst:
Bild

Hallo Judith. Danke, dass du dich zu diesem Interview bereit erklärt hast. Du lebst in Berlin und bist außerordentlich viel unterwegs- sowohl körperlich auf Reisen, wie auch im Netz und in verschiedensten Schreibgruppen. Kann man das so sagen? Erzähl mal ein wenig über die verschiedenen Seiten deines Schreibens.

Orte und natürlich mit ihnen die visuellen Eindrücke, der Geruch etc. vor Ort sind ganz sicher eine der wichtigsten Inspirationsquellen für mich. Entsprechend ist Reisen extrem wichtig. Dabei nehme ich aus Wolfenbüttel ebenso etwas mit wie aus Lahore in Pakistan. Das Schreiben an sich ist wie bei allen Autorinnen und Autoren ein schöpferischer Akt aus mir selbst heraus. Ich will nicht von der „einsamen Sache“ sprechen, da ich mich beim Schreiben nicht einsam fühle, aber es findet, ganz praktisch, alleine statt. Was ich im Anschluss jedoch für mich als extrem bereichernd empfinde, ist, dass ich mir unmittelbares Feedback einholen kann, und zwar nicht von engen Freunden oder meiner Familie, sondern von anderen Autorinnen und Autoren, sei es beim Autorenkombinat Komamndo Torben B. oder bei der Gruppe MischMash, die ich beide mitgegründet habe.
Last but not least ist auch das Netz eine für mich gewinnbringende Möglichkeit, mit einer (kritischen) Leserschaft im Kontakt zu sein und von ihnen Reflexionsanstöße zu erhalten.

Und das scheint Früchte zu tragen! Bei dir steht in Kürze etwas Großes an, nicht wahr?

Ich glaube, die Aufregung ist bei mir noch nicht angekommen. Mal sehen, ob das noch kommt.

Worum wird es sich handeln?

Tatsächlich freue ich mich sehr, dass der kladdebuchverlag meine Sammlung von zwölf Kurzgeschichten zur Veröffentlichung angenommen hat. Damit wird mein erstes Buch erscheinen. Das ist schon eine aufregende und beglückende Sache.

Die kurze Form ist ja durch die Vergabe des Nobelpreises an Alice Munro gerade ein wenig mehr in das Zentrum des Leserinteresses gerückt. Mir scheint bei der großen kanadischen Autorin der Begriff short-story oft etwas zu kurz gegriffen. Kurzgeschichten oder Erzählungen- wie nennst du deine Texte?

Ich selbst spreche von Kurzgeschichten, obwohl Literaturwissenschaftler meine Texte evtl. eher in die Tradition der angelsächsischen Short Story stellen würden. Ich selbst finde diese Kategorisierungen nicht so spannend. Das ist ja immer der unterschiedliche Fokus zwischen Kunst und ihrer Kritik. Die Literaturkritik macht aus der Kategorisierung eine Wissenschaft, spürt Traditionslinien und Brüchen nach. Das ist aber nicht mein Feld.

Sicher wirst du auch ständig, wie so viele Autoren, die sich mit der kürzeren Form beschäftigen, nach dem großen Roman gefragt. Ist das eine Option für dich? Etwas, das im Hinterkopf ist?

Ja, es gibt schon Leute die sagen: „Super, jetzt also zwölf Geschichten, demnächst also zwölf Romane?“ Dann wirkt die kürzere Prosaform immer wie eine Fingerübung zu etwas vermeintlich „Erwachsenerem“, „Großartigerem“. Tatsächlich plane ich momentan weder in kürzerer noch in fernerer Zukunft ein Romanprojekt, aber ich will auch nicht „niemals“ sagen.

Worin liegt für dich der Reiz kürzerer Texte?

Der Reiz liegt für mich in der Vielfalt der Kurzprosa. Sie ist sogar so vielfältig, dass selbst die Grenze zum Roman verschwimmt. Nimmt man beispielsweise von Alice Munro „Das Bettlermädchen: Geschichten von Flo und Rose“, so ist dies formal eine Kurzgeschichtensammlung. Tatsächlich begleiten diese die beiden titelgebenden Figuren jedoch durch viele Stationen ihres Lebens und es entfaltet sich ein Gesellschaftspanorama, wie es auch in einem Roman komplexer kaum sein könnte. Aus meiner Sicht werden die Möglichkeiten der Kurzgeschichte häufig leider unterschätzt. Insofern liegt für mich der Reiz auch darin, meinem Publikum diese Literaturform näher zu bringen.

Für diejenigen, die sich für deine Texte interessieren- kannst du sie ein wenig charakterisieren?- Gibt es Themen, die vorherrschen? Eine bestimmte stilistische Besonderheit? Dinge, die dich in deinen Geschichten besonders beschäftigen?

Ohne zu agit-prop-mäßig wirken zu wollen, blitzt in meinen Geschichten sicher die Tatsache durch, dass ich Politikwissenschaftlerin bin und ich in meinen Geschichten auch aktuelle politische Themen adressiere. Die Kunst ist, Drohnenattacken in Pakistan oder die tonnenweise Vernichtung von Lebensmitteln so in die Geschichten einzuflechten, dass die Leserinnen und Leser das nicht als aufgezwungen erleben, sondern über etwas stolpern, bei Lesungen nachfragen, zum Nachdenken angeregt werden.
Da ich meine Texte wirklich sehr gerne öffentlich vortrage, ist für mich die Lesbarkeit, so etwas wie Melodie und Rhythmus extrem wichtig. Dabei arbeite ich daran, dass Form und Inhalt Hand in Hand gehen. Es gibt zum Beispiel eine sehr lange Sequenz, in der jemand eine Treppe hochläuft, immer zwei Stufen auf einmal nimmt. Wenn ich diese Stelle laut lese, bin ich am Ende genauso atemlos wie der Protagonist, muss genauso eine Pause machen, um Atem zu holen.

Das klingt sehr spannend und macht mir und sicher vielen Anderen schon Lust auf dein Buch. Aber mal weg vom Inhaltlichen- Wie Patrice Talleurs Kinderbuch Flämmchen, das ich kürzlich hier vorstellte, und auch mein neuer Roman wird dein Buch im neu gegründeten kladde buchverlag erscheinen. Warum hast du dich für kladde entschieden?

Tatsächlich ist der kladdebuchverlag für mich ein völliger und sehr glücklicher Zufall. Ich war eigentlich voll auf „selfpublishing“ gepolt und führte bereits erste Gespräche mit einer Lektorin und einer Graphikerin, da auch ein selbst publiziertes Buch Qualität haben muss. Ich hatte von so viele jungen Autorinnen und Autoren über deren verzweifelte Agentur- und Verlagssuche erfahren, dass ich überhaupt keine Lust hatte, mich überhaupt da hinein zu begeben. Mein Anliegen ist, dass Menschen meine Texte lesen. Das kann ich heutzutage auch auf direktem Weg erreichen. Via Facebook wurde ich dann auf den kladdebuchverlag aufmerksam, habe nach dem Motto „ich habe ja nichts zu verlieren“ einen Text für eine Anthologie vorgeschlagen und zwei Tage später kam eine Email: „Wir wollen mehr!“ Ich glaube, die haben sich für mich entschieden und gar nicht so sehr umgekehrt.

Wie ist bisher die Zusammenarbeit mit den jungen Kreativen dort?

Super! Ich selbst bin ja auch eine „Macherin“, bin beruflich und ehrenamtlich sehr engagiert und habe daher große Sympathien für Menschen, die mutig etwas Neues wagen. Zugleich habe ich auch Spaß daran, eigene Ideen in das Buchprojekt einzubringen. Bisher lässt sich unsere Zusammenarbeit sehr gut an. Ich bin gespannt, wie es laufen wird, wenn es nun Ernst wird mit dem Start der Funding-Kampagne.
kladdeJetzt machen wir mal einen auf Werber! Warum sollte man dein Buch mit einem Funding-Beitrag unterstützen? 

Dieses Projekt ist unterstützenswert, da gute Literatur und neue Geschichten immer eine Bereicherung sind. Zudem zahlt sich die Investition in vielfältiger Weise aus. Denn das Buch wird ein sehr schönes, hochwertiges Produkt sein, aus tollem Papier und mit Lesebändchen. Zugleich unterstützt der Kauf kleine und mittelständische Unternehmen im Handwerk (Papiermanufaktur, Druckerei) und der Kreativwirtschaft (Start-up Verlag und die von ihm bevorzugten inhabergeführten Buchhandlungen) und last but not least wächst natürlich auch meine persönliche Motivation als Autorin noch bessere Geschichten zu schreiben. Das Interesse der Leserinnen und Leser ist ein sehr wichtiger Motor.

Was ist dein größter Wunsch derzeit? Im Schreiben und generell?

Der Weltfrieden? Im Ernst. Die Frage ist zu groß. Ich wünsche mir sehr, dass das Buchprojekt sein Publikum findet und realisiert werden kann, da das erfolgreiche Funding auf visionbakery die existentielle Bedingung für das Buch darstellt. Und für mich persönlich wünsche ich mir gerade mehr Zeit zum Schreiben. Neben Vollzeitjob, Familie und mehreren Ehrenämtern, ist das nicht immer einfach. Zugleich habe ich so viele Themen im Kopf, zu denen Geschichten erzählt werden müssen!

Wer wünschte sich nicht den Weltfrieden!? Aber ein vergleichsweise kleiner Wunsch im eigenen privaten und beruflichen Bereich ist sicher ebenso gestattet und wichtig. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deinem Buch und deinen weiteren Plänen! Vielen Dank für das nette Gespräch!

Wer Judiths Buch lesen möchte, sollte also nach Möglichkeit nicht in der gewohnten Haltung verharren, es zu erwerben, wenn es denn im Laden liegt. Aber wie geht es nun konkret?- 

Der kladde buchverlag, wird also bald schon im Vorfeld der Veröffentlichung gezielt nach Unterstützern des Projektes suchen, die den Druck des Buches mittels crowdfunding finanzieren. Der Leser wird auf der Plattform  visionbakery bereits vor der Veröffentlichung mit Informationen und Leseproben zu Text und Autorin versorgt und erhält die Möglichkeit, das Manuskript schon vor den späteren Lesern kennenzulernen und mit einer individuellen Unterstützung zu pushen. Vom risikofreien Kauf des Buches zum späteren Ladenpreis über das Vorbestellen eines signierten Exemplars bis zur Erwähnung des eigenen Namens im späteren gedruckten Buch sind zahlreiche Möglichkeiten gegeben, sich als Unterstützer direkt und unittelbar mit dem Projekt zu verknüpfen. Ein spannendes und innovatives Konzept, das dem jungen Verlag schon einige Aufmerksamkeit beschert hat.  Es sei somit noch einmal an alle appeliert, die mit dem Gedanken spielen, Judiths Buch zu erwerben: unterstützt schon im Vorfeld das Projekt und macht das Erscheinen mit Eurer Hilfe erst möglich! Ihr fördert eine junge Autorin, einen innovativen Verlag und werdet direkt Teil eines bemerkenswerten Konzepts!

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-Interview mit der Autorin Patrice Talleur-

talleurHeute gibt es mal wieder einen Gast auf meinem Blog. Ich freue mich sehr, Patrice Talleur zum Interview begrüßen zu dürfen- eine außerordentlich interessante Autorin, deren wunderschönes Kinderbuch Flämmchen mich als ollen Romantiker und Vater zweier Kinder sofort gepackt hat, als ich auf der Seite des kladde buchverlages darauf stieß.

M.E.: Patrice, schön dass du Zeit gefunden hast, mir ein paar Fragen zu beantworten.

P.T.: Gerne doch. Schön, dass Flämmchen Dein Interesse geweckt hat.

M.E.: Erzähl mal, worum geht es in Flämmchen?

P.T.: Um die Erfüllung eines großen Wunsches. Und darum, dass man sich manchmal anstrengen muss um seinen Zielen näher zu kommen. Steine werden einem auch im echten Leben in den Weg gelegt … doch Ausdauer und Geduld zahlen sich eben doch aus! Da geht es dem Flämmchen nicht anders, als uns im „echten“ Leben.

M.E.: Der Verlag bezeichnet dein Buch als „nostalgische Wintergeschichte für Kinder“. Was genau daran ist nostalgisch? Und wendet sich die Geschichte wirklich nur an junge Leser?

P.T.: Nostalgisch mag die Sprache sein, vielleicht auch die Ruhe in dem Buch. Sicherlich gibt es Spannung, aber eben keine Hau-Ruck-Dramaturgie … das kann man durchaus als nostalgisch bezeichnen. Natürlich ist der Handlungsort nostalgisch. Flämmchen spielt zu einer Zeit, in der die Nachtwächter noch Nacht für Nacht die Straßen abliefen und die Laternen zum Leuchten brachten. Es gab noch kein elektrisches Licht – na, wenn das nicht nostalgisch ist!

M.E.: Die Frage, die jedes Mal gestellt wird, wenn man mit Autoren über ihre  Geschichten spricht, will ich natürlich nicht auslassen: Wie kamst du auf die Idee?

P.T.: Die habe ich in meinem Kopf gefunden. Sie war einfach da.

M.E.: Okay- glücklich, wer solche Geschichten einfach findet! Dein Buch ist ja auch wunderschön illustriert. Kannst du noch ein paar Worte zu den Bildern und ihrem Zeichner sagen? Kanntet ihr euch schon oder hat der Verlag euch zusammengebracht?

P.T.: Mit dem Zeichner Marc Robitzky verbindet mich eine lange Freundschaft, ihn für dieses Projekt zu gewinnen war mein Wunsch. Ich mag seine Art zu illustrieren. Wie von Zauberhand gelenkt entstehen durch seine Pinsel (so er noch mit Pinseln arbeitet) genau die Bilder, die ich beim Schreiben im Kopf hatte. Das ist toll!

flämmchenM.E.: Nun stieß ich auf dein Buch nicht in einer Verlagsvorschau oder auf einer Buchhandelsplattform, sondern auf der Crowdfunding-Seite startnext. Flämmchen erscheint bei einem ganz interessanten neuen Verlag mit einem besonderen Konzept. -Wie kam es dazu und was ist das besondere am kladde buchverlag, das dich dazu brachte, dort zu publizieren?

P.T.: Mich interessieren die neuen Wege – die neue Welt. Flämmchen ist für mich ein besonderes Buch. Aber es ist zu leise für den großen Rummel der großen Verlagshäuser. Es ist ein Buch, was vielleicht in einem großen Verlag untergehen würde. Es müsste sich gegen große Namen und brisante Stories durchsetzen. Dafür ist mein Flämmchen zu zart. Es ist eher ein Liebhaber-Projekt … und mit dem Team vom kladde buchverlag hat es bereits ein paar Liebhaber gefunden. Das freut mich sehr. Und wenn es genügend „neue“ Liebhaber findet, findet es auch den Weg in den Buchhandel.

M.E.: Man kann also ganz direkt zum Erscheinen von Flämmchen beitragen. Erklär mal kurz, wie das am besten funktioniert.

P.T.: Wem das Projekt gefällt, wer glaubt es könnte ihm gefallen, der kann bei der Finanzierung helfen – im Kleinen wie im Großen. Und das funktioniert über die Plattform startnext.de.  Man kann das Buch noch vor dem Druck kaufen und somit die Startauflage finanzieren. Da gibt es verschiedene Stufen, vom Leser zum Fan bis hin zum Gönner, Mäzen oder Patron. Je nachdem, wie viel man bereit ist zu investieren.

M.E.: Patrice, ich danke dir für dieses Gesräch und drücke dir und deinem Manuskript ganz ganz fest die Daumen!

P.T.: Ich danke ebenfalls! Wir können jeden gedrückten Daumen brauchen.

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Wer also dieses interessante Projekt und die Autorin Patrice Talleur aktiv unterstützen möchte, dem seien folgende Links ans Herz gelegt:

http://www.startnext.de/flaemmchen/pinnwand/ -Hier gibt es ausführliche Infos zu Manuskript und Autorin sowie eine umfangreiche Leseprobe. Und unter: http://kladdebuchverlag.de/ kann man sich über den Verlag, sein Programm und die kreativen Köpfe dahinter informieren.

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