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Zum Welttag des Buches

Dieser kleine Text über Bücher und das Lesen passt heute natürlich prima!
Er erschien im vergangenen Jahr in der zweisprachigen Anthologie -Über die blaue Steppe-, die ich mit den Kollegen Kade und Trelenberg herausgeben durfte.

Es liegt gar nicht eigentlich im Sichtbaren-

der Reihe der Rücken, dem Band blauen, grauen, beigen Leinens und Leders, den Schildchen, Schriften, Ornamenten. Vielmehr liegt es in den knapp zehn Zentimetern Luft hinter dem tiefsten Band, dem handbreiten Streifen ungenutzten Raums, ewig leer, vergessen, unbeachtet.
Nach vorn verschließen die Rücken die Seiten zum Zimmer hin, aber dort sind die Schnitte offen zum Dunkel, zur Stille.
Hinter den Büchern, auf den knapp 10 Zentimetern Luft bis zur Rückwand des Regals steht die Zeit, stehen die Jahrzehnte, Jahrhunderte still und Raum ist eine irrelevante Größe. Eng aneinandergedrängt dämmen die Seiten ihren Inhalt gegen die Gegenwart ab. Dort, hinter Puschkin, Hamsun, Oscar Wilde, Gontscharow, Jane Austen und Maupassant gelten andere Gesetzmäßigkeiten. Dort füttern unbemerkt und unermüdlich Oblomow und Dorian Gray  Poes Raben mit Diamanten, schwärmt der Bel Ami der jungen Miss Bennett vom illuminierten Paris vor, was diese nur ironisch belächelt. August Weltumsegler flucht wie ein Rohrspatz und die vielen Helden und Damen der Shakespeareschen Dramen in den vier geduckten Bänden nebenan tauschen unablässig Liebesschwüre und Drohungen aus.

Sicher belächeln sie alle überlegen die Geschehnisse auf der weltzugewandten Seite  ihrer Rücken. Hier bei ihnen, im kleinen dunklen Raum, in der staubverschneiten Landschaft  aus einst hier verstecktem und nun vergessenem Krimskrams, in der Düsternis unter dem niedrigen Himmel des nächst höheren Bretts, steht die Zeit.      

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Adler, Eunuchen & strahlen

Die Ernte an Einzelveröffentlichungen der letzten Zeit:

Brief an D. (eutschland);
Rodneys Underground Press,
ein Langgedicht mit Illustrationen von Wienke Treblin
8€

Wir alle strahlen
-neue Gedichte-
herausgegeben von Jürgen Brocan,
edition offenes Feld
15,50€

Eunuchen im Harem
-über Bücher, Chaos, Kitsch & Kunst-
Essays, Brot&Kunst-Verlag
10€

Von allen Titeln habe ich noch einige Exemplare, die ich gern einzeln oder als Bündel versende, auf Wunsch signiert oder mit Widmung. Als Paket mit 2 oder allen 3 Titeln wird`s günstiger! Bei Interesse bitte melden.

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Recherchebeifang

bücherzeile

Ein kleiner Beifang aus den Recherchen zu meinem aktuellen Romanmanuskript.
Diese heute noch ziemlich gültigen Zeilen über den Buchmarkt und den Buchhandel schrieb mein Protagonist wohlgemerkt im Jahre 1863.

„Wie gut haben wir es doch in Deutschland! Oft habe ich mich gefragt: wer bezahlt denn unsere allwöchentliche Flut neuer Bücher? Alle lesen kann sie ja doch Keiner mehr. Und dennoch, – die meisten Gedichte abgerechnet, an welche die jungen Lorbeerwütigen ihr Geld hängen, um das hübsche Bändchen den liebenswürdigen Tanten zu verehren, – diese Goldschnittmännchen abgerechnet, trägt doch jedes deutsche Buch seinem Verfasser noch ein paar Dukaten ein, der Verleger lässt es außerdem auf seine Kosten drucken und macht seine Geschäfte damit.“

 

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Schön hier! -Anthologie

Lieblingsplaetze Cover 20170616

Bald ist es nun endlich soweit!- Unsere Anthologie:
Schön hier!
Lieblingsplätze & Herzensorte in Westfalen
wird in wenigen Wochen im Dortmunder Buch-Verlag erscheinen.

Die erste Idee zu diesem Projekt entsprang meinem kranken Hirn 2014.
Von den Arbeiten an meinem letzten Roman verdrängt, musste sie leider liegen bleiben, bis sich Anfang des Jahres meine Kollegen Thorsten Trelenberg und Thomas Kade als Mit-Herausgeber anboten. Von da an ging es fix…28 Autorinnen folgten unserem Aufruf und lieferten wunderbare Texte.

Wir hatten nach ganz persönlichen, völlig subjektiven Lieblingsorten in der Region gefragt und jeder der angesprochenen Autoren konnte nach einigem Überlegen letztlich einen oder sogar mehrere solcher Orte benennen. Die Gestaltung der Texte war -bis auf eine gewisse Längenvorgabe- völlig frei: so erhielten wir wunderbare Gedichte, tolle Geschichten und andere interessante Texte.
Genauso breit gefächert wie die Formen sind die regionale Lage und die Art dieser besonderen Orte: von der Bank am Kanal in Münster über den Ostmarkt in Bielefeld bis zum eigenen Bett in Lünen ist alles vertreten. Viele Autoren steuerten außerdem sehr charmante eigene Fotos der ausgewählten Orte bei.
kartewestf

Die offizielle Präsentation des ca. 200 Seiten starken Buches findet am 26.08. im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Literaturfestivals hier! des Literaturlandes Westfalen statt.
Erhältlich wird es allerdings schon früher sein. Wir geben Bescheid!

Mit dabei sind und einen herzlichen Dank haben verdient:

Heide Bertram
Thorsten Trelenberg
Marion Gay
Hans- Ulrich Heuser
Patricia Malcher
Artur Nickel
Gottfried Schäfers
Jürgen Flenker
Ulrike Gau
Eva von der Dunk
Peter Gallus
Josef Krug
Antonia Kruse
Maike Frie
Andreas Laugesen
Thomas Kade
H.D. Gölzenleuchter
Matthias Engels
Torsten Reters
Hans Lüttmann
Hermann Borgerding
Maike Frie
Annette Gonserowski
Viktor Sons
Sabine Lipan
Anne-Kathrin Koppetsch
Claudia Hummelsheim
Angelika Ahlmann

Das Cover wie das Layout stammen von Manuela Dörr, der wir ebenfalls zu Dank verpflichtet sind.

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Out now: Warum ich lese

 

Im Mai vergangenen Jahres veröffentlichte Sandro Abbate auf seinem Novolero-Blog den Artikel Warum ich lese. Die Resonanz anderer Literatur-Blogger war groß; viele lieferten ihre persönliche Version des Leser-Werdens. Schnell war die Idee geboren, ein Buch daraus zu machen.

Nun ist dieser Plan wunderbare Wirklichkeit: „Warum ich lese“ ist jetzt als Gemeinschaftswerk 40 deutschsprachiger Buchblogger im noch jungen homunculus Verlag aus Erlangen erschienen, einem Verlag, der durch seine bibliophile Arbeit bereits von sich Reden gemacht hat.

Ich freue mich sehr, dass auch ich mit meinem dingfest-Blog dabei sein darf. Ein echtes Schmankerl für Leseratten und Bücherwürmer!

Außerdem mit dabei:
1001buecher.wordpress.combibliothekarium.debooknerds.debuchrevier.com,
buchstabenmagie.blogspot.debuecher-kater-tee.dechristianweis.orgdasdebuet.comdasgrauesofa.com,
filmtheaterlesesaal.blogspot.defraeuleinjulia.de,
kaffeehaussitzer.dekapri-zioes.dekulturgeschwaetz.wordpress.com,
laubet.delectureoflife.wordpress.comlesemanie.blogspot.de,
lesenmachtgluecklich.wordpress.comlesenslust.wordpress.comliteratourismus.net,
literaturgedanken.blogspot.comliteraturleuchtet.wordpress.comlohntdaslesen.de,
lustauflesen.demokita.denotizhefte.wordpress.comnovelero.de,
palomapixel.blogspot.depeter-liest.depinkfisch.netpoesierausch.com,
schiefgelesen.netsoundsandbooks.comwasmitbuechern.de und
zeichenundzeiten.com.

 

 

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Roman der Zukunft -ein Versuch-

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Der Roman der Zukunft: schon immer und oft und ausgiebig ist darüber diskutiert worden, wie er auszusehen habe. Die gleiche Frage gibt es ja für die Lyrik, das Theater und Literatur an sich.
Ob es etwas Derartiges überhaupt geben kann -DER Roman, DAS Gedicht, DAS Drama der Moderne- sei einmal dahingestellt. Ein paar Überlegungen müssen dazu erlaubt sein:

Neulich stieß ich auf einen Artikel, der bemerkte, dass es heutzutage praktisch unmöglich sei, literarische Figuren in Situationen zu bringen, die nicht mittels Handy oder Internet zu lösen seien. In unzähligen Durbridge-Krimis sehen sich die Ermittler in Notsituationen erst einmal vor die Aufgabe gestellt, möglichst schnell eine Telefonzelle zu finden. Jemand wartet vergeblich auf einen alles entscheidenden Brief?  Heute –trotz regelmäßiger Poststreiks- kein Thema mehr, schickt man eben eine Mail oder SMS! Kafkas Landvermesser im Roman Das Schloss könnte heute leicht vor seiner Abreise Wikipedia über die Gewohnheiten und Begebenheiten seines Bestimmungsortes befragen und stünde hinterher nicht vor derlei Rätseln wie im Original. Dem amerikanische creative-writing-Lehrer Sol Stein zufolge, sind beinahe alle großen Romane auf einen einzigen Plot zurückzuführen: Die Suche. Jemand sucht etwas, Jemanden, einen Ort…wie leicht ginge das heute- mittels E-Mail, Facebook oder google maps?

Die einzig bleibende Erklärung, die dementsprechend auch immer häufiger in der Literatur auftauchen dürfte, lautet: Er/Sie hat kein Netz. Aber dafür muss man schon abgelegene Handlungsorte wie Höhlen oder Gebirge erfinden und dies ist bereits ein Punkt, an dem die technische Welt die Literatur prägt. Sicherlich werden wir demnächst öfter lesen: „Er/Sie hatte sein Handy vergessen“ und „Sein/Ihr Akku war leer.“ könnte ein Standard-Satz sein- aber das wären Taschenspielertricks, um Situationen zu erklären, die eigentlich nicht mehr vorkommen.

crusoeGut, Hans Castorp oder Büchners Lenz könnten sich also nach wie vor im Gebirge und im Schnee verlaufen, auch Robinson Crusoe würde auf seiner einsamen Insel wohl keinen Kontakt zur Außenwelt bekommen- allerdings gibt es derartige Inseln, die nicht zumindest von Luxus-Hotels als Tagesausflug angesteuert werden, kaum noch.

Das Jemand daran scheitert, etwas nicht zu wissen, oder sich wegen mangelnder Orientierung in brenzlige Situationen begibt, wird immer unwahrscheinlicher. Auch der Suche-Plot funktioniert also nur noch bedingt  mit Orten, Personen oder Informationen. Nur noch im Privaten und bei Gefühlen greift er. Weiterlesen

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Aus aktuellem Anlass aus dem Archiv: Hauptweg & Nebenwege- zur Lesebiographie

Dies hier war einer meiner allerersten Blogbeiträge vor nunmehr fast genau 2 Jahren. Ich hole ihn nun noch einmal aus der Versenkung hervor, da ich ihn am 11.06. im Rahmen einer Veranstaltung öffentlich lesen werde. Zum 25jährigen Ortsjubiläums unserer Stadtbücherei gestalte ich einen Abend mit Texten zu Bibliotheken und dem Sammeln von Büchern. Nach Borges, Manguel, Perec und Nossack bekommt das Publikum dann diesen Text von mir selbst zum Abschluss.

Die Veranstaltung: Staubige Mitbewohner oder: eine Art Paradies- beginnt um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Steinfurt. Es gibt auch Musik. Das gesamte Programm der Festwoche WortWelten gibt es hier.

Klee_HWNWHauptweg und Nebenwege– so heißt ein Gemälde von Paul Klee aus dem Jahre 1929.

Es ist auch ein guter Titel für eine Biographie, wie ich finde. Der einzig mögliche Titel eigentlich. Ich benutze ihn auch gern im Zusammenhang mit dem, was ich Lesebiographie nenne. (Und: Sehe nur ich das, oder ähneln die rechteckigen Felder auf Klees Gemälde nicht unzähligen Buchrücken- verschieden breit, verschieden hoch, in allen möglichen verschiedenen Farben?)

Mit der Sesamstraße brachte ich, der nicht zum Kindergarten ging und morgens mit der Mutter allein zu Haus, das Alphabeth bei –oder zumindest Teile davon, so dass ich bei meiner Einschulung schon einige Worte mehr schreiben konnte als die meisten meiner Mitschüler.

Nur wenige Jahre später verbrachte ich die Sonntagmorgende, an denen ich noch kurz zu meinen Eltern ins Bett durfte, bevor es zum Frühstück ging, mit dem Lesen der Buchrücken, denn meine Eltern hatten ein Doppelbett, hinter dessen Kopfende ein Bücherregal angebracht war. Hauptsächlich bestand die Bibliothek meiner Eltern aus den monatlichen Hauptvorschlagsbänden des Deutschen Bücherbundes, aber das war mir damals noch egal. Sir Walter Scotts Ivanhoe, Cervantes, Konsalik und Simmel standen in dem Regal friedlich an der Seite merkwürdiger Titel wie Apollonia und ihr Rittmeister oder so ähnlich, deren Inhalt mir damals aber noch genauso unbekannt war wie der der Klassiker nebenan.

Wenn mein Vater Nachtschicht hatte, schlief ich auf einem Klappbett im Zimmer meiner Mutter, damit Vater sich morgens ungestört in mein Bett legen konnte, welches auf dem ausgebauten Dachboden stand und für ihn verlässlicher Ruhe versprach. Weiterlesen

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Borges: „Lesen ist Denken……“

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28. September 2014 · 11:12 am

– Kommt ein Blogstock geflogen…-

bücherwand

Mit etwas Verspätung greife ich mit diesem Beitrag die Einladung Wolfgang Schniers auf, der mir freundlicherweise dieses Blog-Stöckchen zuwarf. Über Bücher schreiben? -Für Jemanden, der liest wie blöd und auch selbst Bücher verfasst, kann und muss das nur eine Freude sein! Und das ist es für mich. Durch diese Fragen noch einmal einen Blick auf die eigene Lesebiographie und das eigene Lektüreverhalten zu werfen, ist allemal eine Pause vom Alltag wert. Gern hätte ich es früher getan, aber erst jetzt, wo mein neues Manuskript beim Verlag und ein möglicher Titel gefunden ist, etc., gewinne ich  neben dem weggelegten Stapel der zur Recherche benötigten Karten, Lexika und Biographien allmählich wieder meine Lust auf „fremde“ literarische Produktion zurück!

Nun denn: Danke, Wolfgang für die Einladung!

Welches Buch liest du momentan? Warum liest du das Buch? Was magst du daran?

Wie eigentlich schon die letzten Jahre ist mein Leseverhalten im Moment etwas aufgeteilt. Da ist auf der einen Seite das berufliche Lesen, als Buchhändler und Leiter mehrerer Lesekreise und auf der anderen ist die rein private Lektüre. Beide Seiten befruchten und ergänzen sich natürlich. Es gibt also nie nur EIN Buch, mit dem ich mich gerade beschäftige. Zudem ist der Jahresanfang für mich buchtechnisch immer eine besondere Zeit, denn unterm Weihnachtsbaum lagen mal wieder (durchaus erwünscht) ausschließlich Druckerzeugnisse, die noch nicht ab-„gearbeitet“ sind und Ende Janaur habe ich Geburtstag, zu dem sich dann (ebenfalls erwünscht) noch ein weiterer Stapel Bücher einfindet.
Wirklich sehr, sehr gereizt hat mich im vergangenen Herbst der erste Roman von Katharina Hartwell: Das fremde Meer. Jüngere deutsche Gegenwartsliteratur ist ja einer meiner Leseschwerpunkte und Katharina Hartwell ist vom unverschämt jungen Jahrgang 1984! Ich kanne bereits einige ihrer Erzählungen und war ohenhin auf etwas Größeres von ihr gespannt. Das fremde Meer hat dazu noch einen äußerst interessanten Ansatz und ich bin wirklich unglücklich, dass ich die Lektüre für neu anstehende Lesekreis-Bücher kurz unterbrechen musste. Hartwell erzählt ein und diesselbe Geschichte in jedem Kapitel in einem anderen literarischen Genre. Es gibt ein Märchen- und ein Science Fiction- Kapitel, ein historisierendes und so weiter, immer verknüpft mit kleinen Überleitungen, die die „eigentliche“ Geschichte fortführt. Alle Figuren wandeln sich und tragen jeweils andere Namen, aber die Grund-Konstellation bleibt immer erkennbar. Sehr mutig, aber sehr gekonnt.
Daneben lese ich abends immer ein paar Absätze in Martin Kessels Erzählung: Am Laubenheimer Platz, erschienen in der wunderbaren kleinen Reihe der Friedenauer Presse, bei der mich allein der Satzspiegel, das Papier und die Gestaltung in Verzückung versetzen. Kessel, dessen Roman: Herrn Brechers Fiasko ich bereits sehr schätze, war einer DER  Erzähler des Berlins der 20er Jahren. Wortwitz, Charme und ein enormer Esprit zeichnen neben einer großartigen ironischen Beobachtungsgabe seinen Erzählstil aus.
Ebenfalls so zwischendruch habe ich Kapitel aus Umberto Ecos neuem Buch: Die Geschichte der legendären Länder und Städte gelesen, da mich das Thema enorm interessiert und inspiriert und Eco ein so gleichermassen genauer und unterhaltsamer Erzähler ist. Tja und auf beruflicher Seite las oder lese ich gerade Lars Gustafsson, Alice Munro, Thomas Hettche und erneut Max Frisch, mit dessen Tagebüchern und Homo Faber wir uns in einem der Lesekreise beschäftigen. Dazu immer: Gedichte! Von Hans Ulrich Treichel, Hedrik Rost und William Carlos Williams, teils als Aufwärmer für die Lesekreise, teils als Anregung für meine nebenbei noch entstehenden eigenen Texte…

Wurde dir als Kind vorgelesen? Kannst du dich an eine der Geschichten erinnern?

Ich kann mich nicht konkret erinnern. Ich denke, die Geschichten, von denen ich weiß, dass meine Mutter sie erzählt hat, waren zum Teil vorgelesen. Vermutlich habe ich damals den Schnitt zwischen einer selbst erfundenen Geschichte und einer vorgelesenen einfach noch nicht gemacht. Noch bei den ersten von mir selbst gelesenen Büchern machte ich als Kind überhaupt keinen Unterschied zwischen Realität und Fiktion. Jedes Buch war wahr und einzigartig und allein für mich geschrieben- so war mein Gefühl, nein: meine Überzeugung! ALLE Protagonisten waren in gewisser Weise ICH, andere Erscheinungsformen und Teile meiner Selbst. Meine Eltern hatten mir irgendwann ein Buch geschenkt, in dem die Hauptfigur meinen Vornamen trug und ungefähr mein Alter hatte, sogar auf den Illustrationen sahen wir uns ähnlich. Vielleicht kam der Gedanke daher. Obwohl (oder gerade WEIL?) die Geschichte nichts mit meinem eigenen Leben zu tun hatte, war ich ungeheuer gespannt darauf, wie dieser Namensvetter sie durchleben würde. So ist es im Prinzip bis heute geblieben, stelle ich gerade fest. Jeder Held, selbst, wenn er mir nicht ähnlich sieht, ist eine Variante von mir selbst oder zumindest ein Vertrauter und Angehöriger derselben Spezies und somit als Identifikationsfigur tauglich.

bücherzeile

Gibt es einen Protagonisten oder eine Protagonistin, in den/die du mal regelrecht verliebt warst?

Nach dem besagten Namensvetter aus dem Kinderbuch waren das viele, unendlich viele. Im wahrsten Sinne „verliebt“ war ich wohl in die kindliche Kaiserin aus Michael Endes Die unendliche Geschichte. Wie so viele heranwachsende Männer (ich definiere das übrigens bis etwa 65 Jahre) fühlte ich mich Salingers Holden Caulfield aus dem Fänger im Roggen besonders nah. Seine kindliche Verwunderung über die Welt und sein hartnäckiges Hinterfragen der Konvention auf der Schwelle zum Erwachsenwerden haben mir immer als Vorbild gedient. Aber ich kann mich heute noch in den Anti-Helden eines Hans Ulrich Treichel oder Wolfgang Herrndorfs hineinfühlen und sagen: „Ja, Mann! Genauso ist es!“

In welchem Buch würdest du gern leben wollen?

Die Frage ist für mich gleichbedeutend mit : In welcher Welt würdest du gerne leben, denn alle Geschichten spiegeln unsere wirklich Welt in mehr oder weniger konkreter Weise wieder. In den meisten Büchern gibt es genauso Gewalt und Misstände wie im Hier und Jetzt und ich kann nicht wirklich behaupten, dass ich mich nach solchen sehnte! Ich will eigentlich kein Abenteuer und ich bin auch nicht auf Konflikte heiß. Es müsste eigentlich ein Buch sein, in dem Ruhe und Frieden herrscht, Versöhnlichkeit. Klar reizen die Welten von Tintenherz und Harry Potter oder Narnia, aber dort wird gekämpft, gemordet und verhext….. Nachbarn wie Dorian Gray oder Sherlock Holmes zu haben wäre natürlich toll, aber diese Dekadenz und all die grauenhaften Verbrechen verschafften dieser Welt auch nicht gerade einen Standortvorteil! Ich glaube, ich würde wohl höchstens in die Welt des Buches passen, an das ich mich als allersertes erinnere: Mein kleiner Esel Benjamin.  Die kleine Susi erzählt von ihrem Leben auf einer Insel im Mittelmeer, zusammen mit ihrem Papa, ihrer Mama, ihrer kleinen Schwester und vor allem mit Benjamin. Benjamin ist ein Eselbaby, das seit dem Tag bei Susi wohnt, an dem sie es mit ihrem Papa gefunden hat. Gemeinsam wird gespielt, gebadet, gelacht und geweint. Benjamin ist Susis bester Freund. Das folgende „Abenteuer“ ist so klein und das Happy End so absehbar, dass ich mir dieses kleine Buch als Heimstatt ganz gut vorstellen könnte. Weiterhin wären einige Lindgren-Bücher annehmbare Meldeadressen, denn dort sind meistens Sommerferien, herrscht angenehmes Wetter und die Erwachsenen sind überwiegend nett: Ja,  Bullerbü oder Saltkrokan würde ich ganz gern als Absender auf meine Postkarten an Freunde schreiben.

Nun müsste das Stöckchen von mir weitergeworfen werden- ich werde versuchen, diesr Aufgabe nachzukommen und unter meinen Blog-Kontakten noch den Ein oder Anderen anzusprechen, der noch nicht zum Zuge kam. Das kann aber ein paar Tage dauern- ich bitte um Geduld! Sollte sich derweil Jemand von diesem Beitrag angesprochen fühlen und selber Lust bekommen, die Fragen aus seiner Sicht zu beantworten- dann darf er das gerne tun! Ich würde mich freuen.

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„Wir greifen die Vorteile des Selfpublishings auf und verbinden diese mit traditioneller Verlagsarbeit.“ – ein Interview mit: Jonas Navid Mehrabanian Al-nemri vom kladde buchverlag-

In der letzten Zeit wird viel gesprochen über den Niedergang der klassischen Verlagswelt. Man hört hier den Begriff Self publishing klingeln, dort schwirrt ein social reading durch den Raum- die Konzepte verändern sich praktisch stündlich. Und während die Leser versuchen, in dem Getöse weiterhin guten Lesestoff zu finden, hocken mttendrin die Autoren und wissen nicht, auf welchen Zug sie aufspringen sollen, um ihre Bücher an die Leute zu bringen- wenn sie darüber das Schreiben nicht ganz vergessen!
Und dennoch hört man hier und da mit einem leisen -plopp– zarte Knospen aufgehen- inmitten all der vermeindlich bröckelnden und stürzenden Säulen der Buchwelt entstehen auf einmal neue Verlage, die sich oftmals „alte Werte“ wie ein anspruchsvolles, sorgfältig lektoriertes und sauber gemachtes Buch als Ziele auf die Fahnen geschrieben haben. 
Wie das?– will man fragen! 
Ist das nicht „old-school“?
Ist das nicht Irrsinn?
Warum soll denn ein Autor da hingehen,
wenn er das doch heute alles alleine kann?
Heute habe ich die Gelegenheit, einen der Köpfe eines solchen neuen Verlages zum Interview zu begrüßen.
Jonas Navid Mehrabanian Al-nemri, den einige vielleicht aus der 7.Folge meiner Reihe -Blindverkostung- noch als Autor kennen, hat in diesem Jahr den Schritt vom Schreiber zum Verleger getan und sich freundlicherweise bereit erklärt, ein kleines Frage-Antwort-Spiel mit mir zu treiben!
jonas navid
-Hallo Jonas. Schön, dass du Zeit gefunden hast, mir für ein paar Fragen Rede und Antwort zu stehen. Sicher habt Ihr beim kladde buchverlag grad alle Hände voll zu tun, oder?
Jonas:
Ja. Und wie! Wir haben damit auch überhaupt nicht gerechnet, deshalb traf uns das große Interesse gerade auch von Seiten der Autorenschaft recht überraschend. Aber wir können das mittlerweile ganz gut händeln.
-Machst du da alles allein? Ist es so eine Art „Ein-Mann-Unternehmen“?
Jonas:
Nein. Das geht auch gar nicht. Unser Konzept braucht ein Team, braucht Menschen aus den verschiedensten Bereichen. Eben weil wir nicht nur Bücher machen, sondern auch viel drumherum. 
armstrongcoverumm nur-Ich habe dich zunächst als Autor kennengelernt. Dein wunderbares Buch Umm nur ist seinerzeit ja im selben Verlag erschienen wie mein letzter Gedichtband. Erzähl doch mal: wie kam es zu der Entscheidung, einen eigenen Verlag zu gründen? Man könnte jetzt fragen: Ist das so eine Art Hobby ohne wirkliche Ambitionen oder willst du da jetzt nur deine eigenen Bücher auf eigene Faust vertreiben?
Jonas:
Ich halte nicht wirklich viel vom Selbstverlag oder „sich selbst verlegen“ – in unserem Fall liegt hier außerdem immer noch die Crowd als Instanz dazwischen, selbst wenn ich wollte, müssten auch meine Bücher erst einmal mal das Funding durchlaufen. Es ist auch auf gar keinen Fall ein Hobby. Dafür ist auch die Verantwortung viel zu groß. Wir haben uns die Branche mal angeschaut und uns überlegt, wie man die Probleme lösen könnte. Zwischen anonymen Verlagsmonopolen und schwindenden Kleinverlagen, Selfpublishern, BoD-, Pseudo- und DKZ-Verlagen fehlt etwas ganz Entscheidendes: und wir glauben, dass crowdpublishing (also Publizieren auf der Basis von Crowdfunding) diese Lücke füllt.
-Du sprichst von „crowd“ und „funding“- damit wird noch nicht Jeder etwas anfangen können: Erklär mal genau: Worin liegen denn die Stärken eures Konzeptes und in wieweit unterscheidet ihr euch von anderen Verlagen? Die Gretchen-Frage im Bezug auf die Verlagswelt ist m.E. im Moment wohl: Seid ihr vielleicht einer dieser Verlage, bei denen der Autor selbst Geld mitbringen muss?
Jonas:
Erst mal zu Gretchen: Nein. Auf gar keinen Fall. Wir distanzieren uns ganz bewusst von diesen Praktiken, die leider immer mehr Überhand nehmen. Uns kontaktieren so viele Autorinnen und Autoren mit dieser Frage, das ist wirklich beängstigend. Es zeigt aber auch, wie weit es in der Branche mittlerweile geht. Wir sehen „Schrifstellerei“ als Beruf und Berufung an, keine Autorin und kein Autor sollte für seine Arbeit bezahlen müssen.
Crowdfunding steht für Schwarmfinanzierung und bedeutet eigentlich, dass Menschen gemeinsam Projekte aller Art finanzieren und realisieren. Wir wollen in diesem Zug Crowdpublishing in der Branche etablieren, hier haben Leserinnen und Leser die Möglichkeit Bücher zu unterstützen und damit eine Publikation zu ermöglichen. Damit gestalten sie gemeinsam die Literaturlandschaft und überlassen dies nicht einem abstrakten Markt, nachdem Großverlage derzeit kalkulieren. Das Tolle: jede Unterstützung wird belohnt – es handelt sich also nicht um Spenden oder reines Sponsoring – jeder Funder erhält immer einen Gegenwert entsprechend seines Einsatzes, sei in Form eines Buches mit persönlicher Widmung oder in der Übereignung des Werkes auf den Namen seines Mäzens. 
Crowdpublishing ist also ein Merkmal das uns deutlich von allen anderen Verlagen unterscheidet. Dies wiederum macht es möglich, dass wir auf eine faire und nachhaltige Produktion wert legen können (wir nennen das fairpublishing), so erhalten beispielsweise Autorinnen und Autoren ein faires Honorar (weit über dem Branchendurchschnitt). Außerdem fördern wir den regionalen, inhabergeführten Buchhandel, in dem wir auf den Vertrieb über große Internetdienstleister verzichten und der Buchhandlung von nebenan weitaus bessere Konditionen anbieten.
Der dritte wichtige Punkt heißt lifestylepublishing. Gerade in Zeiten des ebooks ist für uns wichtig, Literatur als Lebenstil zu definieren. Unser Verlag steht also auch für eine Marke, mit eigenem Branding. Wir achten hier also auf ein gutes Design, gute Verarbeitung und schöne Gestaltung. Wir wollen ein Buch als Statussymbol.
-Ist die Gründung eines klassischen Verlages in Zeiten des self publishings nicht in etwa so wie das Eröffnen eines Tante-Emma-Ladens in einer Straße voller Supermärkte?
Jonas:
Nein. Selfpublishing ist ein Weg, der sich aufgrund des desolaten Zustands der Branche entwickeln musste. Wäre die Branche „richtig“ bräuchte es das Selfpublishing nicht. Wir aber greifen die Vorteile des Selfpublishings auf und verbinden diese mit traditioneller Verlagsarbeit. 
-Was du oben erzählt hast, klingt jetzt ein wenig elitär. Wie erreicht ihr denn euer Publikum? Wer ist die Crowd und wo kaufe ich eure Bücher? Ist es denn nicht so, wie es Einem scheinen könnte, dass 90% der Leser erstmal eine amazon-Suche starten, wenn sie was lesen wollen? 
Jonas:
Ganz bestimmt ist das so. Genauso kaufen viele im großen Supermarkt, anstatt im Bioladen nebenan. Aber ich glaube das Ziel sollte sein das Publikum dafür zu sensibilisieren. Und ich glaube, dass ist der richtige weg. Immerhin gab es vor 20 Jahren gerade mal Hippie-Bioläden mit Demeter & Co. und heute hat jede Kette ihr Biosiegel. Das Internet ist und wird immer der erste Weg sein, deshalb ist es wichtig diesen Weg mitzugehen, aber dennoch für Werte und Wertigkeit zu stehen. Die Crowd können letztlich alle sein. Leserinnen und Leser, Buchhändlerinnen und Buchhändler, Journalistinnen und Journalisten, Mäzeninnen und Mäzene und und und.
-Wie kann man denn Teil davon werden? Wenn ich zum Beispiel ein Projekt von euch fördern wollte? Wie findet ihr mich oder ich euch?
Jonas:
Als Basis für unsere Fundings dient startnext. Die Plattform hat bereits eine hervorragende Infrastruktur und ist richtig gut etabliert. Da aber nicht jede Interessentin und jeder Interessent unbedingt internetaffin ist, wird es auch die Möglichkeit geben uns direkt zu die Unterstützung zukommen zu lassen, damit wir diesen Anteil dann in das Funding einfließen lassen können. Hierfür folgen aber noch genauere Infos auf unserer Seite. 
-Du erzähltest mir vorab schon mal, dass eure Bücher auch nach gewissen ökologischen Kriterien hergestellt werden- wie sehen diese aus und: dann sind sicher hohe Ladenpreise zu erwarten, oder?
Jonas:
Der Ladenpreis entspricht tatsächlich dem Wert des Buches. Da wir Hard- und Softcover vereinen, wird auch der Preis genau zwischen diesen zwei Sparten liegen. Das bedeutet einheitlich 15 € für das gedruckte Buch und 7 € für das eBook. Damit ist die umweltorientierte Produktion aber auch das faire Honorar möglich. Aber auch hier stützt das crowdpublishing wieder unser Konzept, denn ohne die Crowd wären Materialien, Papiere und Honorare dieser Art nicht möglich.
-Und euer Programm? Fantasy, Romantasy, n` paar Vampire oder Wanderhuren sind nach dem, was du so erzählst, wohl eher nicht zu erwarten, oder? Vielleicht statt dessen post-post-postmoderne Hipster-Lyrik? 
Jonas:
Ha! Wir machen Literatur. Damit ist alles möglich. Leserinnen und Leser sind so verschieden, daher wollen wir kein Genre ausschließen. Ein Buch, dass seine Leserinnen und Leser findet, wird publiziert.
-Du sagtest schon: es haben sich viele Autoren für euer Konzept begeistert. Gibt es also schon Projekte, die ihr sicher bringen werdet und wann ist mit dem ersten kladde- Buch ungefähr zu rechnen? 
Jonas:
Ja. Und vor allem haben uns auch renommierte Autorinnen und Autoren angesprochen – das hat uns umgehauen. Wir haben mittleiweile rund sechs Projekte im Anschlag, eines wird in Kürze starten – passend zu Weihnachten ein schönes, weihnachtliches Kinderbuch. Aber mehr verrate ich nicht. Wer mag, kann uns bei Facebook (
http://www.facebook.de/kladdebuchverlag) folgen oder den Newsletter abonnieren und erfährt dort regelmäßig die bevorstehenden Projekte.
-Sucht ihr denn aktuell noch Manuskripte oder sind die Lagerhallen schon mehr als gut gefüllt?
Jonas:
Ich glaube, wir werden immer neue Manuskripte suchen und annehmen. Was würden wir alles verpassen? Wir reagieren auch auf das wachsende Interesse. Falls also nun Textfluten über uns hereinbrechen, werden wir genug fleißige Lektoren haben, die diese Flut zu bändigen wissen.
-Irgendwo hab ich ein wirklich toll gemachtes Video gesehen, das eure Idee unheimlich anschaulich rüberbrachte!
Hast du da einen Link, den ich meinen Lesern mitteilen könnte!? Euch selbst findet man also auf Facebook etc., aber ihr habt auch eine sehr schöne Homepage! 
kladde
Jonas:
Wir sind auch selbst heimlich ganz stolz auf unsere Website. Denn sie entspricht auch unserer Vorstellung einer modernen Manufaktur, das, was wir auch präsentieren wollen.
http://www.kladdebuchverlag.de  Und: Ja, wir haben bisher zwei kleine Powtoons produziert:
http://kladdebuchverlag.de/video-so-geht-kladde-fur-autoren/  und
http://kladdebuchverlag.de/video-geht-kladde-fur-die-crowd/.
-Ich wünsche euch wirklich ganz viel Erfolg mit euren Ideen und Projekten. Das Ganze spricht mich sehr an und ein Blick auf eure Seiten lohnt sich meines Erachtens sehr!
Jonas:
Danke! Wir hoffen auch sehr, dass wir noch mehr Menschen von dieser Idee begeistern können. Wir brauchen in jedem Fall so viele Unterstützer wie möglich, sei es in den Fundings, in der Presse oder im Weitererzählen.
-Eine Frage noch als Bewunderer deiner eigenen Erzählkunst: Wirst du selbst noch Zeit zum Schreiben finden- bei all der Lektüre und Bearbeitung „fremder“ Texte?
Jonas:
Ich habe Texte in Vorbereitung, aber das hat für mich derzeit keine Priorität. Wobei es schön wäre, mehr Zeit zu haben. 
Dann bin ich gespannt, was wir in Zukunft von euch zu lesen und zu sehen bekommen und danke dir ganz ganz herzlich für diesen interessanten Einblick in euer Tun! Alles Gute und viele Grüße an deine Mitstreiter. Ich behalte euch auf jeden Fall im Auge!
Wie Jonas schon sagte: -So eine Idee braucht Öffentlichkeit und Verbreitung, um zu wirken! In seinem und im Interesse des Verlags würde ich mich über eine Verbreitung dieses Interviews sehr freuen. Postet es, rebloggt es, erzählt euren Offline-Freunden davon, schickt Brieftauben oder trommelt dafür, wenn es euch überzeugt hat! Danke!
 

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