Blue moon- Poem 01/02/18

Blue-Moon

AN DEN MOND

Ein loch aus schwarz geschnitten
dahinter eine funzelige lampe
eine schwere stille du runzelige
frucht bist nicht so

wie gottes gelbes jojo
das albern rauf und runter
auf und unter geht
und dich auslacht wie du in

seinem takt dich aufraffst
hinlegst aufraffst hinlegst
nur kurze blicke wirfst
auf deine beiden inneren

planeten und dann -bling-
schon wieder dieses scheinen:
unverkennbar flutlicht
schwappend bis zum hals

wie gern versänk ich tief
bewacht von dir einäugigem
riesen wie auf krücken
auf äste und masten gestützt

die scharfkantigen wolken
ritzen dich im vorüberziehen
die kinder kritzeln dir bärte
du bleibst

man denkt erst:
nebelschwaden mattes licht-
fertig ist das mondgedicht
doch so einfach ist es nicht

 

 

 

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