Rezi Sachen mit Wörtern #7. Timo Brandt zu: In jeder austauschbaren näheren fremde

sachenmit

In seiner Besprechung der 7. Ausgabe des Literturmagazins Sachen mit Wörtern widmet sich Timo Brandt auf fixpoetry auch ausführlich meinem dort enthaltenen Gedicht In jeder austauschbaren näheren fremde.

„Manches begleitet einen ein Leben lang – wenn das gesagt wird, ist aber meist von ideellen Werten und Vorstellungen die Rede. In Matthias Engels Gedicht „in jeder austauschbaren näheren fremde“ sind es Granatsplitter, Schläfennarben und andere, das Physische betreffende Wegbegleiter, bei denen man davon ausgehen kann, dass sie immer dabei waren – bei allen zentralen Ereignissen einer Existenz zugegen. Engels schildert Lebensbögen und irgendwie machen die Spuren hinterlassenden körperlichen Einschnitte, die als Ausgangspunkte dienen, die Geschichten greifbarer, heben die Gestalten durch die „austauschbare nähere fremde“, das Merkmal, aus der bloßen Erwähnung in eine Wirklichkeit, machen sie plastisch. Denn trotz ihres fragilen Daseins, ihrer vom Zufall bedingten Lebensentwürfe, ist da immer etwas Konkretes, das sie quasi in der Welt verankert.“

strich1

Das Gedicht findet man HIER.
Es ist Teil des Zyklus Heimatgedichte, der unter dem Titel Landschaft mit großem H einzeln HIER erschienen ist.
landschaft mit großem h

 

 

 

 

 

 

 

 

Er findet sich außerdem in meinem brandneuen Band: Eremiten in Wohngebieten, erschienen HIER.
eremiten

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