Roman der Zukunft -ein Versuch-

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Der Roman der Zukunft: schon immer und oft und ausgiebig ist darüber diskutiert worden, wie er auszusehen habe. Die gleiche Frage gibt es ja für die Lyrik, das Theater und Literatur an sich.
Ob es etwas Derartiges überhaupt geben kann -DER Roman, DAS Gedicht, DAS Drama der Moderne- sei einmal dahingestellt. Ein paar Überlegungen müssen dazu erlaubt sein:

Neulich stieß ich auf einen Artikel, der bemerkte, dass es heutzutage praktisch unmöglich sei, literarische Figuren in Situationen zu bringen, die nicht mittels Handy oder Internet zu lösen seien. In unzähligen Durbridge-Krimis sehen sich die Ermittler in Notsituationen erst einmal vor die Aufgabe gestellt, möglichst schnell eine Telefonzelle zu finden. Jemand wartet vergeblich auf einen alles entscheidenden Brief?  Heute –trotz regelmäßiger Poststreiks- kein Thema mehr, schickt man eben eine Mail oder SMS! Kafkas Landvermesser im Roman Das Schloss könnte heute leicht vor seiner Abreise Wikipedia über die Gewohnheiten und Begebenheiten seines Bestimmungsortes befragen und stünde hinterher nicht vor derlei Rätseln wie im Original. Dem amerikanische creative-writing-Lehrer Sol Stein zufolge, sind beinahe alle großen Romane auf einen einzigen Plot zurückzuführen: Die Suche. Jemand sucht etwas, Jemanden, einen Ort…wie leicht ginge das heute- mittels E-Mail, Facebook oder google maps?

Die einzig bleibende Erklärung, die dementsprechend auch immer häufiger in der Literatur auftauchen dürfte, lautet: Er/Sie hat kein Netz. Aber dafür muss man schon abgelegene Handlungsorte wie Höhlen oder Gebirge erfinden und dies ist bereits ein Punkt, an dem die technische Welt die Literatur prägt. Sicherlich werden wir demnächst öfter lesen: „Er/Sie hatte sein Handy vergessen“ und „Sein/Ihr Akku war leer.“ könnte ein Standard-Satz sein- aber das wären Taschenspielertricks, um Situationen zu erklären, die eigentlich nicht mehr vorkommen.

crusoeGut, Hans Castorp oder Büchners Lenz könnten sich also nach wie vor im Gebirge und im Schnee verlaufen, auch Robinson Crusoe würde auf seiner einsamen Insel wohl keinen Kontakt zur Außenwelt bekommen- allerdings gibt es derartige Inseln, die nicht zumindest von Luxus-Hotels als Tagesausflug angesteuert werden, kaum noch.

Das Jemand daran scheitert, etwas nicht zu wissen, oder sich wegen mangelnder Orientierung in brenzlige Situationen begibt, wird immer unwahrscheinlicher. Auch der Suche-Plot funktioniert also nur noch bedingt  mit Orten, Personen oder Informationen. Nur noch im Privaten und bei Gefühlen greift er. Ist das der Grund für die relativ große Zahl an Fantasy und historischen Romanen? Als Weg, diese Probleme zu umgehen? Greifen die Plots vieler Romane deshalb zurück ins Private, familienspezifische?

Der gesellschaftsrelevante oder gar politische Roman scheint ja ohnehin fast unmöglich geworden zu sein. Warum? Weil der Roman im Grunde nichts anderes darstellt als menschliche Bindungen UND Motivationen. Die Bindung einer Schicht an eine Partei und deren wie auch immer gearteten Werte, wie etwa noch zu Brechts oder Tucholskys Zeiten, spielt wohl kaum noch eine Rolle. Politik ist zwar höchst gesellschaftlich relevant, aber für die Menschen auch interessant? Sehen wir uns die Wahlbeteiligungen der letzten Jahre einmal an… . Ich möchte diese Behauptung noch ausweiten und auf das wegbröckelnde Klassensystem und fehlende Ideologien ausdehnen. Dass man die moderne Welt im Roman und an sich nicht mehr aus christlicher, demokratischer oder sozialistischer Sicht „erklären“ kann, sollte nach dem Fall der Mauer, dem 11.September und ähnlich prägenden Ereignissen der letzten Dekaden klar sein und das ist auch gar nicht mal soo Charles_Darwin_as_an_ape_(1871)schlimm. Der Bedeutungsverlust der Religion in der westlichen Welt ist als Faktor eine weitere verlorene Bindung des modernen Menschen, die folglich auch als Motivation einer Romanfigur wegfällt. Welche Theorie ist nicht widerlegbar oder wenigstens anzuzweifeln? Kapitalismus? Darwinismus? Neo-Liberalismus? Urknall-Theorie? Uns stehen sämtliche Forschungsergebnisse und Quellen viel direkter und breiter zur Verfügung- umso schwieriger wird es da, eine Überzeugung zu finden und dauerhaft zu halten.

Ein Romanheld KANN sich also kaum noch hinstellen und behaupten, er habe eine klare Weltsicht und eine klare Überzeugung. Er MUSS ein Zweifelnder sein, ein Verwirrter. Nun gut, er kann nun hingehen und sie SUCHEN- damit wären wir wieder bei Sol Steins Suche-Plot. Aber lebt dieser nicht von der zumindest theoretischen Möglichkeit des FINDENS?

Der Entwicklungsroman, zurückgehend auf die Ilias und die alten Motive der Ritterromane (Parzival) geht davon aus, dass sich der Held nach bestandenen Abenteuern (Anfechtungen & Verwirrung) am Ende in irgendeiner Weise reifer, klüger oder besser ist als am Anfang. Kann der moderne Mensch dies leisten? IST man nach 70 Jahren Lektüre, Studium, Wolfram_Parz_Feirefiz_cpg339_540vernsthaftem Bemühen wirklich klüger? Man kennt mehr Fakten, ja! Aber ist man KLARER in seinen Überzeugungen? Beim Anti-Entwicklungsroman sind wir ja auch schon länger angekommen. Stagnation. Etwas entwickelt sich eben nicht. Momentaufnahmen der Ratlosigkeit. Oftmals erklärt durch eine emotionale oder psychologische Fehlstelle, nicht unbedingt mit unserer modernen Lebeweise.

Aber schon Peter Handke kritisierte vor längerer Zeit: ein Text sei nicht nur deshalb modern, weil er das Wort Computer enthalte.  Und ich plädiere hier auch nicht für Romane, die nur aus Chatprotokollen und Emoticons bestehen. Auch die Variation des uralten Briefromans als E-Mailroman a la Glattauer ist nur eine nette Spielerei. Aber Jeder von uns kennt zumindest vom Hörensagen Menschen, denen soziale Kontakte nur noch im Netz gut gelingen; in einem Schutzraum. Wir kennen Menschen, denen sich zu binden schwerfällt, sei es beruflich oder an einen Anderen. In der Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten fällt eine letztgültige Berufswahl schwer, zumal Flexibilität gefragt ist und nie waren mehr Single-Haushalte, nie die sexuellen Probleme vielfältiger und verbreiteter als in Zeiten der Internet-Pornographie. Tragen sie hier nun bitte die Namen der Romanhelden ein, die genau DAS verkörpern: ____________________________________________________

BuddenbrooksZur veränderten Lebenswelt kommt aber noch ein anderer Faktor hinzu. Dem modernen Menschen heute gelingt es noch leidlich, sich die gesellschaftlichen Zusammenhänge und Konventionen eines Romans wie Thomas Manns Buddenbrooks von 1901 zusammenzubasteln. Er lebt zwar selbst nicht mehr so, aber die Bezüge lassen sich noch durch Lektüre, Film und die nicht so unähnlich lebenden Großeltern herstellen. Stellen wir uns dies aber einmal in 50 Jahren vor. Schon heutigen Grundschülern fällt es mitunter schwer, sich in die Welt von Emil und die Detektive hineinzudenken, obwohl dieses Werk noch ein ganzes Stückchen jünger ist als die Geschichte der Lübecker Kaufmannsfamilie. Bei der immer schnelleren Veränderung unserer Welt dürfte Kästner schon jungen Lesern des Jahres 2025 ungefähr so steinzeit vorkommen wie heute Goethe gegenwärtigen Gymnasiasten. Und der geheime Rat wird in genanntem Jahr wohl so etwas sein wie Höhlenmalerei, wenn es schlecht läuft.

Es sind auch die Familien, die sich verändern, Beziehungen und sozialen Welten. Es gibt natürlich literarische Spielereien mit Facebook oder Chatroom-Freundschaften, aber wirklich auf die prägenden Änderungen unseres Sozialverhaltens wird darin meist noch nicht eigegangen. Der Familienroman, einst Königsdisziplin, da für jeden nachvollziehbar und voller Bezüge zur eigenen Biographie, muss sich ebenfalls ändern. Kennt Jemand einen guten modernen Roman, der eine heute nicht mehr so seltene Patchworkfamilie mit allen daraus erwachsenen Konflikten und Antrieben thematisiert? Mir fällt gerade nur ein einziger ein! Romane stellen den Menschen in seiner Einbindung in sein Umfeld dar. Aber die veränderte Arbeitswelt der Eltern, die veränderten schulischen und privaten Strukturen der Kinder und das oftmals dünnere und weniger konstante Netz der Verwandtschaft lassen glücksselige und phantasiestrotzende Kindheitsromane kaum noch zu. Viele Eltern sind gezwungen, sich aus beruflichen Gründen aus der Heimat und von ihrem familiären Netz zu entfernen. Viele Großeltern sind heute noch berufstätig oder zu aktiv in der Welt unterwegs, um sich allein um die Enkel zu kümmern. Heutigen Schulkindern bleibt nach der Ganztagsschule ein Zeitfenster von 3-4 Stunden, um sich anderen Dingen zu widmen. Ziehen wir die aus Karrieregründen zwingend notwendigen Musik-, Sprach- oder Nachhilfestunden ab und den aus  gesundheitlicher Fürsorgliche als notwendig erachteten Sport– an dem das Kind natürlich auch Spaß haben kann, keine Frage!- bleibt nicht viel Zeit für unbeschwertes Abenteuer und unmotiviertes aber so wichtiges Rumlungern mit Anderen.

Wo sind die Romane mit diesen Themen? Bisher fallen mir nur Bücher ein, in denen Kinder aus Vergnügungssucht oder Depression der Eltern vernachlässigt werden- aber keine, in denen dies aus mangelnder Zeit der sicherlich selbst oft darunter leidenden Eltern geschieht.

Michel-HouellebecqAusgerechnet der polemische Michel Houellebecq , den ich ansonsten nicht sonderlich schätze, hat es bereits 1999 in seinem Erstlingsroman Ausweitung der Kampfzone thematisiert. Der Roman alter Prägung tauge nicht mehr und müsse sich komplett verändern. Wir haben nur noch Individuen, einzig und allein auf sich allein gestellt und nur ihren eigenen Idealen (sofern sie noch welche besitzen) und dem eigenen Gewissen verpflichtet und gezwungen, an den zwei verbleibenden großen Systemen (bei Houllebecq: Geld und Sex) teilzunehmen, um ihren gesellschaftlichen Wert zu definieren. Das ist natürlich scharf und grob dargestellt, aber in seiner Diagnose liegt einiges Wahre. Ebenfalls sieht er in der Vernetzung digitaler Art schon 1999 ein Risiko für die herkömmlichen Bindungsstrukturen der Menschen und potentiellen Romanfiguren.

Aber wie soll nun ein Roman aussehen, der all dies umsetzt? Einzelgänger, soziophob und unschlüssig, wohin zu gehen ist und was man glauben und denken soll. Ausweitung der Kampfzone ist da schon ein recht nahekommendes Beispiel, mit der Neuerung, dass die Hauptfigut nicht sonderlich unter all diesen Fehlstellen zu leiden scheint. Der Romanheld 2020?- Ein reiner Zerstreuungskonsument? Einsam, ohne Ideale und Überzeugungen? Dazu eingebunden in eine unsichere Arbeitswelt und private Tristesse inmitten bunter Bilder und Suggestionen unbegrenzter Möglichkeiten? Internet und Technik an sich große Bestandteile seines täglichen Lebens? Ein Maschinenbediener und Lieferant auswertbarer Daten, was Konsum- und Surfverhalten angeht? Interessiert das den Leser? Ich bin nicht sicher. Und steckt irgendein Mehrwert darin? Etwas wie Erbauung, Ermunterung, Bereicherung für den lesenden Mitmenschen? Schwer zu sagen.

5600Es gibt den Roman Hikikomori von Kevin Kuhn, der im Hauptstrang einen jungen Mann beschriebt, der beschließt, sein Zimmer im elterlichen Haushalt nicht mehr zu verlassen und Kontakt zur Außenwelt nur mehr über Webcam und Internet pflegt. (Der Titel geht übrigens auf eine japanische „Jugendbewegung“ zurück, die tatsächlich so existiert.) Der Roman Hikikomori besteht folglich zu weiten Teilen tatsächlich aus einem dem oben geschilderten sehr ähnlichen Protagonisten. Dazu gibt es minutiöse Mitschriften von Chatprotokollen und ähnlichem. Allerdings findet man bei Kuhn durchaus noch Bezugspunkte zum klassischen Familienthema, da die Reaktion der Eltern auf das Verhalten des Sohnes durchaus interessant thematisiert wird.

Interessanterweise führt der Autor seinen Roman auf eine sehr viel ältere Erzählung zurück, die wir alle kennen.falsaria1404160225kafka Kafkas Käfer Gregor Samsa in der Verwandlung ist zwar von seiner plötzlich veränderten Gestalt gezwungen, sein Zimmer nicht mehr zu verlassen, aber die Reaktion der Familie Samsa auf die Anders- und Abartigkeit des Sohnes und Bruders ähnelt tatsächlich der auf jene des Kuhn`schen Protagonisten sehr. Sich der Familie fremd und ausgesondert zu fühlen; keine Verknüpfungen zu seiner eigenen engsten Herkunft zu empfinden scheint also ein Thema zu sein, das gar nicht zwingend nur etwas mit unserer modernen Welt zu tun hat.

So bleibt es wohl fraglich, wie ein Roman, wie Literatur in unserer Zeit „gestrickt“ sein muss.  Er könnte, wie es auch in anderen Medien en vogue ist, Szenarien erfinden, die wieder näher am Ursprünglichen sind und Mikrokosmen darstellen, in denen die moderne Welt glaubhaft weniger wichtig ist. Auf dem Land, in entlegenen Winkeln funktionieren die alten Strukturen ja noch deutlich besser. Ist so der Trend zu einer Art „Landlust“- Literatur erklärbar? Die Vorliebe für Familiengeschichten in den 20er, 50er oder 70er Jahren ist es m.E. auf jeden Fall. Meist, auch im berlinerischsten Berlin-Roman wird mit einem Rest der alten Motive getrickst. Da gibt es mitten im Moloch einen Schuss Hesse oder das Hergebrachte wird als Abgrenzungsgegenstand mit in die Hauptstadt geschmuggelt. Noch ist das alles glaubhaft und richtig, aber fraglich bleibt, wie lange das noch funktioniert. Letztlich bleibt Leere leer und das Füllen einer zunehmend individualisierten Welt mit ausufernden Innenwelten will erst einmal dargestellt werden. Auch ein Einsiedler- oder Eremitenprotagonist würde auf seiner Insel, in seiner Hütte im Wald oder auf seinem Berggipfel vermutlich über seine eigene Biographie und Herkunft nachdenken. Er müsste dann schon ohne all dies ausbrechen- ein Mann ohne Eigenschaften, ohne Herkunft: ein Kaspar Hauser von Kind an. Aber:

Die allermeisten Romane beruhen auf Konflikten von Menschen, die auf die ein oder andere Weise in guten oder schlechten Beziehungen stehen. Man kann es durchspielen und lustige Diagramme malen:
Das sind einzelne Frauen zwischen zwei Männern oder umgekehrt.
Da sind Kinder zwischen übermächtigen Eltern;
Paare, die sich überkreuz neu mischen und deshalb bekriegen;
da sind zumindest zwei ungleiche Geschwister
oder ehemalige Geliebte;
da sind Freunde.
Selbst im reduziertesten Konstrukt ist da  wenigstens der eine Teil einer Person, der mit einem anderen Teil ringt (siehe: Steppenwolf) oder ein Ich und die Anderen (siehe: Fänger im Roggen) –alles Konstellationen von personalem Material. sobald dies zu Ich und eine digitale, austauschbare und eventuell nur virtuell existierende Welt wird, bekommt der Autor ein Problem. Es bleibt ihm: das Experiment, das Strukturalistische… oder etwas völlig Neues.

steppenwolf-001Aber wie oben bereits erwähnt: DEN Roman der Moderne kann und wird es kaum geben. Es gibt immer nur DIE RomanE der Moderne. Gerade in der Postmoderne, in der dem Autoren alle Stile, Genres und Themen zur Verfügung stehen und auch Mischungen untereinander möglich und erwünscht sind, kann man Mustergültigkeit fordern, soviel man möchte- es wird sie nicht geben können. Unsere und jede Zeit kann nicht von EINEM Roman dargestellt werden. Es braucht viele, Puzzlestücke, Schnappschüsse aus vielen Blickwinkeln, um derartiges zu leisten.

7 Kommentare

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7 Antworten zu “Roman der Zukunft -ein Versuch-

  1. Hat dies auf schreiberleben rebloggt und kommentierte:
    Ein interessanter, sehr gut geschriebener und überlegter Beitrag! Ich bin begeistert. Vielen Dank! 🙂

    • Sehr gern! Danke für`s Rebloggen und den netten Kommentar! Schönes Wochenende!

      • Sehr gerne 🙂 – der Artikel ist sehr gut geschrieben und für alle, die schreiben überlegenswert – wenn wir nicht immer den Satz: Mein Akku ist leer benutzen wollen 😉 . Mir geht es sehr ähnlich – ich schreibe oft eher im historischen Genre – auch wenn ich das sehr liebe – aber das hat wohl auch mit den Überlegungen zu tun, die du in deinem Artikel anführst. liebe Grüße Caro

  2. Pingback: dingfest- Rückblick 2015, die 2. | DINGFEST

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