gedicht mit 2 menschen

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wir stritten stunden wessen kunst die größere sei: Die desjenigen der urvertrauend und sich des fangens sicher ohne einen zweifel oder anflug von angst oder die dessen der im klaren bewußtsein eines möglichen verfehlens in die luft, die blanke, greift.  ob die die dinge klar zu trennen oder die des steten sehens von zusammenhängen und ob das was man gerne herausforderung nennt objektiv überhaupt einen appellcharakter für den einen oder anderen von uns und somit ihre bewältigung oder ein an ihr scheitern in irgendeiner weise eine aussagekraft über unser ihr gewachsensein besitzt und kamen und kamen nicht überein an einander zu zweifeln. in jedem neuen tag sind mit dem vorigen verglichen immer aufs neue einhundertundzwanzig fehler versteckt. täglich beantwortest du mir die fragen die ich nie stellte. ich kann schon von all dem sinn nichts mehr hören und wenn dann allabendlich im hof  die angst anschlägt schweigst du dich über all die kausalen bestimmungen aus die einzig  deinem aufruf folgen. das einmal herbeigefieberte umschlagen der sekundenstelle wird längst nicht mehr als triumph empfunden und vertuscht nicht mehr verlässlich dass die schwellen zwischen den stunden noch immer nicht versehrtenfreundlich versenkbar sind. in unserer  erheblichen endlichkeit ist einzig eine perfekte verletzung entscheidend. präzisieren wir nun gemeinsam meinen folgenden satz: auch im gewitter der austauschbarkeit ist doch mit glücksmomenten immer zu rechnen.

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Eingeordnet unter -, lyrisch

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