-Neue Anthologie: „An einem Strang“ bei LaGrand

In den letzten Wochen durfte ich für das Team von LaGrand als Koordinator für die Auswahl und Zusammenstellung einer neuen, ganz besonders spannenden Anthologie fungieren. „An einem Strang“ wird  im November erscheinen und auch eine meiner eigenen Geschichten enthalten.

(vorläufiger Coverentwurf)

10 Autorinnen und Autoren steuerten je eine Kurzgeschichte zu den Schlüsselbegriffen bei, die die Philosophie des LaGrand-Verlages ausmachen:
Zivilcourage, Selbstjustiz, Hinterfragung des Status quo, Bewusstseinsveränderung, Reflexion, ungewöhnliche Form von Liebe, Überwindung des Todes und Hoffnung.

Das Besondere: alle beteiligten Autoren willigten ein, auf materielle Honorare zu verzichten und den Erlös stattdessen für einen noch zu bestimmenden Zweck zu spenden. Mit dem Erwerb dieser Anthologie erhält man also nicht nur einen bunten Strauß sehr gelunger und vielfältiger Kurztexte, sondern tut auch noch Gutes!

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Ein kurzer Einblick in den Inhalt:

Flüchtlingshilfe von Melisa Schwermer schildert auf intensive Art
einen Akt der Zivilcourage, der die wirklichen Zustände in
Deutschland für die fremde Protagonistin nicht aufheben kann.
In Warum von Hanna Seipelt folgen wir der eindringlichen
Beschreibung der immer wiederkehrenden Erinnerung an einen
entlegenen Suizid.
Begegnung und Zwischenzeit von Heinz Kröpfl beschreiben in hinterhältig lakonischer Weise die Wirrungen einer verlorenen Liebe sowie die sensibilisierte Wahrnehmung eines jungen Arbeitslosen angesichts der Ratlosigkeit.
Michael Köhns Geschichte: Sperrmüll wirft uns mit einer furiosen Sprache mitten hinein in das Grauen, das der Tod eines vierbeinigen Gefährten für uns bereit halten kann.
Edgar Piels: Nach Wehhagen ist ein weit ausgreifender und kreativer Kurzkrimi sowie ein psychologisch höchst versiertes Porträt eines
mysteriösen Mannes in der Midlife-Crisis.
In Gevatter Tod von Carolin Hafen verfolgen wir auf ungewöhnliche Art und Weise das Selbstgespräch eines Menschen im Angesicht des
nahenden Todes, von der Autorin besonders reizvoll in Szene gesetzt und abseits aller Klischees.
In Die Bauchtänzerin, die nicht tanzen will liefert Wolfgang Weimer eine wunderbare Aufzeichnung „unerbittlicher“ und enttäuschter Hoffnungen, gespickt mit Sätzen, die hängenbleiben.
Hartmut Neumanns zwei Geschichten All along the watchtower und Fearless End  nähern sich in scheinbar lakonischer Weise den inneren und äußeren Stürmen des modernen Menschen in seiner Verstrickung in die globalisierte Welt.
Ungeziefer von Josta van Bockxmeer zeichnet ein verwirrendes und komplexes Bild rund um Karma, Schicksal und die Undeutbarkeit
vermeintlicher Zeichen.
Und dann durfte ich noch meine eigene Geschichte: Gezeichnet Boom hinzufügen, die einen auf irgendeine Weise verletzten Mann zu einer Auszeit auf eine Insel verschickt und seinen Gedanken folgt.

Das kleine Buch (Ca. 90 Seiten, 15,24 x 22,86 cm), das unter der Leitung von Manuel Krämer entstand, wird von seinem literarischen Alter Ego Leunam Remeark im LaGrand Verlag herausgegeben und ist in Kürze bei Amazon.de erhältlich.

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Eingeordnet unter allgemein, gedruckt, prosaisch

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