Stefan George über das Interpretieren von Lyrik

BildDie Leute suchen hinter einem Gedicht was sie den „eigentlichen Sinn“ nennen. Sie sind wie die Affen die auch immer mit den Händen hinter einen Spiegel fahren, als müsse dort ein Körper zu fassen sein.

9 Kommentare

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9 Antworten zu “Stefan George über das Interpretieren von Lyrik

  1. tja
    wir können’s eben nicht lassen
    wollen das unmögliche fassen
    tja

  2. Hat dies auf Unerhörte Worte rebloggt und kommentierte:
    … und ich hatte vermutet, das sei ein Übel unserer heutigen Zeit, die sich so schrecklich rational gibt 🙂

    • Ein Hallo! Offenbar ist diese Haltung doch schon älter. Wann überhaupt mag es anders gewesen sein? -In der Romantik vielleicht? Nun ja, ich war nicht dabei! Werden uns wohl damit abfinden müssen………Vielen Dank für deinen Kommentar und dein Interesse!

  3. Hallo, ein sehr interessante Aussage. Mich wuerde noch interessieren was das fuer ein Bild ist. Danke creativpoet

    • Hallo creativpoet, mir war auch neu, dass George sich so konkret geäußert hat. Och, so Bilder mach ich ab und an selbst. Collagiert aus allerlei Material, das irgendwie in Verbindung mit dem Werk oder Leben der Autoren steht. Überhaupt sind fast alle Bilder auf meinem Blog von mir.
      Schönen Dank und Gruß

      matthias

  4. Schiller's I lust ration

    Hat dies auf N'achACHTcafé rebloggt und kommentierte:
    Wie treffend – Die Collage finde ich genial !!!

  5. artlz

    Hat dies auf dasumrandetenichts rebloggt und kommentierte:
    Und immer soll es erklärbar sein. Wir werden es dennoch nie ergründen.

  6. Drückt er da etwa den Kopf von meinem Lieblings-Hugo (v. Hofmannsthal) herunter, der alte Herrenmensch? Gute Collage. Zeigt ihn im richtigen Bild, den Möchtegern-Guru und selbsternannten Dichterfürsten. Ich mag ihn nicht.

    • Hehe, nein -keine Sorge- ist nicht Hugo, obwohl das natürlich Chandos-mäßig gut passen würde! Ist Georg Heym!
      Ist schwierig mit George, ja. Sicher sind da heute unschön deutlich rauszuhörende Anklänge an die braune Pampe und das mit den jungen Männern, naja. Aber s e i n „Reichsgedanke“ sah ja eher den Dichter als geistige Leitfigur einer Nation und das finde ich an sich gar nicht soooo verkehrt. Sicher ist jeder „Führer“, egal welcher Ausprägung, demokratisch nicht das Wahre und verblendungsanfällig und Hitler hat mit seiner eigenen Legende des eigentlichen Künstlers, der sich zur Rettung des Volkes opfert, ganz schön bei diesem Gedanken bedient- aber George hat sich der Vereinnahmung durch die Nazis und der Feier als Staatsdichter entzogen, immerhin….! Dennoch: ich kann deine Abneigung verstehen. Sonst hätt ich ja diese Collage nicht gemacht. Danke für`s Ansehen und Kommentieren! Lieben Gruß nach D`burg!

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