-Mein Gedichtband: In Armstrongs Aufzeichnungen keine Engel-

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„Die Lyrik von Matthias Engels also. Versucht inmitten der zeitgenössischen Verkopft- und Verstopftheitslyrik zurückzufinden zu lebensnaher Gefühlswelt, zu echtem Ausdruck ohne vernünftelnder Unschärferelationen und zu Klang…“

Steffen Dürre,
Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Weisz auf Schwarz, Rostock

• Format 13 x 21 cm
• 90 Seiten
• mit rotem Vorsatzpapier
• wundersame Zwischentexte
• sorgfätiger Vers-Satz und Zeilenfall
• Nachwort von Steffen Dürre
• Nachbemerkung des Herausgebers
• ISBN 978-3-935259-75-0

Gedichte sind ganz dichte Romane. Wenn Du sie zu lesen verstehst.

Rezensionen:

„Kaum ein mir bekannter Lyriker der jüngeren Generation versteht es in so einnehmender Weise Alltägliches in derart komplexe innerseelische Zusammenhänge zu bringen wie Matthias Engels. Als zöge er dieses wie mit seidenen Fäden durch das Besondere, aus leisen hellen Tönen in volle Klangtiefe.
Die Ambivalenz zwischen überschaubaren, immer wiederkehrenden, schlicht strukturiertem Alltag und den grenzenlosen Möglichkeiten des Traumes, der Phantasie wird in diesem Zuge zuweilen schmerzhaft zur Bewusstheit gebracht: „für den anfang des beginns des vergehens?/ist nicht eben mit dem sprung/im inneren eines steins/der keim des gedankens/ans atmen erwacht?/“. Zeilen aus dem Gedicht „unter der dünnen kruste“.
Die Sprache ist klar und schön geformt, im ersten Anlauf scheinbar gut gemeint, birgt aber dem, der sich mit allen Sinnen auf sie einlässt, vibrierende Melancholie, veratmet Resignation, dem Leben gegenüber, dem Zweifel – zuweilen. Eine besondere Gabe, diesen Schimmer wie einen doppelten Boden im Textgewebe zu halten und auch unter dem vermeintlich Schönen auszubreiten: Dann wieder wirkt alles wie verspielt ohne des Hinterfragens zu bedürfen, folgt einer Sehnsucht nach Leichtlebigkeit: „lass uns noch spielen,/wir sind doch erst tausend tage auf/“ oder ufert gar in fast philosophischen Betrachtungen, „das zarte bindet, das starke nicht“, eine Linienführung wird zum Gleichnis: „ein aufsteigender ton/hat eine stille zur antwort;/“.
„In Armstrongs Aufzeichnungen keine Engel“, jenem Gedicht, mit dessen Titel auch dieser ausgezeichnete Band überschrieben ist, gerät die absurde Beziehung einzelner gedanklicher Assoziationen wiederum ins Groteske.
Matthias Engels ist der Wechselbäder fähig und des Kontrastes. Ein Rettungsversuch vielleicht, um das Unausweichliche abzufedern? Seine Gedichte blenden nicht, suchen nicht das Spektakuläre, rücken aber durch Sprache und Komposition ganz dicht heran, wie mühelos und doch intensiv genug,in einer ganz eigenen, lebensprallen Metaphysik. „solange wir die Fäuste ballen, / fallen keine Würfel/“.-Kerstin Fischer, Autorin

Es wäre fatal beim Lesen seiner Gedichte jede Metapher zu verstehen zu suchen oder ständig nach dem Dichter dahinter Ausschau zu halten. Was zählt ist allein das Wort, bzw. die Worte, mit denen Engels seine Silbengemälde zeichnet… . Und doch reißt Engels immer wieder Horizonte auf die so klar und unzweifelhaft sind, das sie jede Mehrdeutigkeit vom Tisch fegen, wenn er etwa sagt: »Solange wir die Fäuste ballen, fallen keine Würfel.« “ -Arnd Dünnebacke, Lyriker

Seine Lyrik wirkt im positiven Sinne lapidar – wie in Stein gemeisselt – auf mich. Klar, direkt, ohne unnötige Schnörkel und gerade dadurch pfeilgerade unter die Oberfläche und ihre Kruste – bis ins Blut.„- Judith Faller, Autorin, Schweiz

„…Beziehungen, Alltagsbegegnungen in einer immer komplizierter werdenden Welt: Alles das hat Raum in Engels`dichter und duftiger Sprache, die er in ganz unterschiedliche Formen gießt. ..Ein bemerkenswertes Bändchen…Für Lyrik-Freunde eine echte Entdeckung.“– Johannes Loy, Westfälische Nachrichten, Münster

 

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21. Juni 2013 · 11:04 am

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